Sonntag, 22. Juni 2014

Sonntags-Smoothie, KW 25 - Heute in Gelb

Und nun, wie bereits letzte Woche angekündigt, der Smoothie der Woche... mit Mais! :D


Bestehend aus Maiskörnern, gelber Paprika, Apfel, Petersilie und etwas Wasser.


Der spannendste Moment ist ja, nachdem man alle Zutaten in den Mixer geschnibbelt hat und drauf und dran ist, den Mixer anzuschalten. Ich bin dann aufgeregt wie ein kleines Kind :D Der Mann äußerte im Vorfeld Skepsis angesichts der ungewöhnlichen Mischung, nahm dann aber beherzt einen großen Schluck (bzw. man müsste wegen des Strohhalms ja eher "Zug" sagen, aber das klingt so... äh... komisch ;)). Seine Mimik unterteilte sich daraufhin in die untere (lächelnde) und obere (verzerrte) Gesichtshälfte. Schon alleine dafür hat sich das gelohnt :D Seine Bewertung: 2/5. Ich selber fand es nicht sooo schlecht, ungewohnt ja, aber witzig. Ich würde sagen 3,5/5. Die Konsistenz ist auch etwas grober als beim reinen Fruchtschmutzi, weil wir keinen teuren Highspeed-Blender haben. Nächste Woche wird es dann grün, mal sehen, was der Mann *dann* sagt :D

Für euch noch ein paar Blümchenbilder vom Balkon:


Salate und Rauke waren, da zu dicht gesäht, geschossen. Machen sich aber auch hübsch als Strauß ;)

Sonntag, 15. Juni 2014

Sonntags-Smoothie

Ich bin ja schon lange ein großer Bewunderer von Goldkinds Smoothies, die sie jeden Sonntag in ihrem Blog zeigt. Und nachdem mir nun auch noch aus Versehen dieses Buch in den Einkaufswagen gefallen ist, habe ich gedacht: Das will ich auch! :D

Die Farben <3 Ich gebe zu, das Cover war einer der Hauptkaufgründe...

In dem Buch wird ziemlich viel entsaftet - irgendwie logisch, denn es heißt ja Die Saft-Bar und nicht Die Smoothie-Bar, aber ich werde das größenteils gepflegt ignorieren und einfach stur pürieren, was der Mixer hergibt. Ich besitze zwar einen Entsafter, der seine Sache auch gut macht, aber den jeden Sonntag reinigen?! Nee, lass mal... ;) Die Mischungen finde ich allerdings sehr inspirierend und bin jetzt voll im Smoothie-Fieber :D

Los geht es diese Woche mit einer recht simplen Kreation: Erdbeere-Banane.


Passend zur Saison, denn der Garten wirft aktuell ca. 1kg Erdbeeren pro Woche ab. Die sind zwar zum Teil etwas klein und dreckig, aber schmecken dafür umso besser :)


Außer Erdbeeren kommen in den Smoothie (auch genannt: Schmusie oder Schmutzi) Bananen, frisch gepresster Orangensaft und etwas Wasser zum Verdünnen. Das Buch möchte zerstoßenes Eis verwenden. Wir haben das aber so gelöst, dass wir die Bananen eingefroren und dafür frisches Wasser genommen haben. Geht auch :D Sehr lecker, sehr süß. Das nächste Mal würde ich vermutlich noch etwas mehr Wasser nehmen.

Man bewundere bitte auch die tollen Ampelmännchen-Gläser :D


Und nächste Woche kommt Mais in den Mixer. Klingt schräg, ist es vermutlich auch ;)

Donnerstag, 12. Juni 2014

Und noch einer!

Auch der zweite Klammerbeutel ist nun - endlich - fertig geworden. Genau wie sein düsterer Bruder von letztens ist auch er vor seiner Vollendung gut gereift ;) Ja, auch Klammerbeutel werden genau wie ich mit dem Alter nur besser ;)



Und so fing DAMALS alles an:



Meine ersten Hexagone <3 Diese Bilder stammen vom 27. Januar 2012... Hat also nicht mal zweieinhalb Jahre bis zur Fertigstellung gedauert. Ich bin ein Genie! :D Am Anfang war das Sechsecke nähen und zusammennähen noch spannend, aber dann setzte die Langeweile ein, der Deckel kam auf die Schachtel und diese ward vergessen. Bis sie mir mal wieder in die Hände fiel *ach ja, da war ja noch was*...


... das war im August 2012 *pfeif* Und auch danach hat es noch etwas gedauert...


Auch dieses Klammersäckchen besteht aus Baumwolle - in diesem Fall verschiedener grüner. Übrigens: Hier ist mein Vorbild (Ehre, wem Ehre gebührt).


So verwurschtelt sieht das Säckchen deswegen aus, weil ich die Wendeöffnung recht klein gemacht hatte und es dann entsprechend ein ziemlicher Kraftakt war, den Stoff durchs Loch zu friemeln :) Und bügeln geht aufgrund der Bauchigkeit nur schwer. Egal :)


Wieder was geschafft! Von wegen der Weg ist das Ziel. Das Ziel ist das Ziel :D

Montag, 9. Juni 2014

Stilvoller unterwegs sein 1/3

Ich zeige euch jetzt mal, wie ich üblicherweise Materie von A nach B transportiere. Darf ich vorstellen: Meine Reisetasche, mein Kulturbeutel und mein Stiftebündel:


Ja, ich gehe sehr praktisch ans Werk :D Meine Mutter hat immer so einen speziellen Gesichtsausdruck, wenn ich sie so ausgerüstet besuchen komme ;) Es ist auch nicht so, dass ich keine anderen Taschen besitze, nur finde ich die Ikea-Tasche so schön praktisch und meine Kultur- und Stiftetaschen werden schon im Alltag von anderen Dingen belagert.

Nun habe ich aber beschlossen, der Stillosigkeit ein wenig Einhalt zu gebieten und meine Habseligkeiten zukünftig in etwas schöneren Behältnissen, die aber trotzdem weiterhin praktisch sein sollen, zu transportieren. In loser Folge werden ein Stifttäschchen, eine Kulturtasche (in meiner Welt heißt das übrigens Waschtasche oder -beutel) und eine Reisetasche a la Ikea entstehen.

Den Anfang macht heute das Stifttäschchen, manche sagen dazu auch Feder- oder Schlampermäppchen.


Entstanden ist es innerhalb von nicht mal 24h (ich hatte mal Zeit :D) aus Resten: Außen grüner Köper von einem Vorhang, innen roter Baumwollstoff mit Rankendruck und dazwischen eine Lage dünnes Volumenvlies.

Ein paar Impressionen von der Herstellung gefällig? Damit ihr mir auch glaubt, dass ich das Täschchen tatsächlich selbst genäht und nicht irgendwo gekauft hab ;)



Inside out


Außen habe ich als Deko passend zu meinem Wald- und Wiesenfimmel ein paar Bäume appliziert:


Als Aufzieh-Hilfe-Bändchen habe ich rote und dunkelrote Wolle zu einer Kordel geflochten:


Stifte rein...


... Reißverschluss zu - so, das hätten wir schon mal ;)


Falls euch eine Anleitung für so ein Täschchen interessiert, schaut mal hier (allerdings ohne Innentasche) oder hier (ein Video) rein.

Freitag, 6. Juni 2014

Neue Balkonblumen + Hausshake

Eilmeldung! Ich habe den Blumenkasten neu beplanzt! Sehet her und staunet!


Die Frühblüher waren inzwischen schon längst verblüht, also musste mal was Neues her. Und so bin ich losgesaust und habe die Reste der Sommerbalkonpflanzen aufgekauft. Wer jetzt noch seine Kästen bepflanzen will, sollte sich ranhalten! :D


Von links nach rechts: Portulakröschen (bunt blühend), Kapmargerite, Hahnenkamm, Husarenknöpfchen , dahinter Buntnessel und ganz rechts Minihängepetunie.

In die noch freien Fallrohrtöpfchen sind auch noch ein paar Blümchen gekommen, ganz oben treibt der Schnittlauch schon eine Weile sein Unwesen.


In der zweiten Etage ein Husarenknöpfchen und die lila Veilchen als letzte Überlebende der Frühjahrsbepflanzung:


Und im Untergeschoss noch eine Kapmargerite und rechts daneben, bisher kaum zu erkennen, aber hoffentlich bald reich blühend, ein weiteres Portulakröschen:


Und dann wollte ich euch noch meinen Hausshake näher bringen. Hausshake deswegen, weil ich den schon öfter gemacht habe. Wenns mal wieder schnell gehen muss, ist der wirklich zu empfehlen. Die Zutaten hab ich nämlich meistens da und das Mixen geht auch quasi von alleine. Der fertige Shake lässt sich auch gut mitnehmen und ist eine immer wieder eine überraschend nette und äußert cremige Zwischenmahlzeit. Stellt euch aber darauf ein, dass andere Leute fragen werden, was das ist :D


Und hier das wohlerprobte Rezept:

  • 1 Banane
  • 2 EL Haferflocken
  • 1 TL Kakaopulver (ich nehme schwach entöltes)
  • 1 EL Nussmus oder eine kleine Handvoll irgendwelche Nüsse (in diesem Shake ist Mandelmus drin, das braune)
  • 200ml Pflanzenmilch (hier: Mandelmilch, oft hab ich aber Dinkel-Mandel-Milch da)
  • je nach Witterung und Laune noch etwas Wasser, in dem Fall ca. 100ml


Ab mit allen Zutaten in den Mixer und dann wuuuuiiiiii!!! :D

Dienstag, 3. Juni 2014

Kleine Schweinerei

Was Klebriges, Süßes mit Schokolade gefällig? Kein Problem! Bittesehr:


Ja, ich weiß, es ist eher supoptimal, gegen das Licht zu fotografieren. Ich übe noch.

Ich bin ja größtenteils weg vom Zucker, aber an andere Leute verschenken darf man ja... ;) Das Rezept für die kleine Schweinerei hab ich von hier und habe es an meine Gegebenheiten angepasst. Dazu gleich mehr, aber erstmal noch ein Bild:

Schokoblöcke!! Yes!!!

So. Und nun das adaptierte Rezept für ca. 24 Schoko-Fudge-Würfel:

  • 360ml Milch
  • 100g Zucker
  • 2 EL Butter
  • 1 TL gemahlene Vanille (wer nicht hat: 1 Beutel/1 TL Vanillezucker)
  • 100g Vollmilchschokolade
  • 100g Zartbitterschokolade
  • 100g gehackte Walnüsse

Als erstes habe ich den Zucker in die Milch gerührt und beides in einem beschichteten Topf vorsichtig zum Kochen gebracht. Vorsicht, auch süße Milch neigt zum Überkochen! Auf kleiner Flamme habe ich die Milch unter gelegentlichem Rühren so lange gekocht, bis sie etwas eingedickt war. Das ging auf meinem Gasherd schnell... sehr schnell. Nach knapp 30 Minuten war schon eine ziemlich feste Masse entstanden, die ich dann einfach mit etwas Wasser wieder verflüssigt habe. Aber Achtung, das Ganze ist SEHR heiß! Wem das alles zu aufregend ist, der nimmt einfach wie im Originalrezept beschrieben süße Kondensmilch. Der Bioladen meines Vertrauens führt sowas allerdings nicht, also durfte ich selber ran.

Damit ist aber das Schlimmste auch schon überstanden. Nachdem die süße Milch etwas abgekühlt war, kamen die übrigen Zutaten, also Butter, Vanille(zucker) und die Schokolade, hinein. Ein paar Mal umrühren, bis alles schön geschmolzen war. Und zum Schluss noch die gehackten Walnüsse hinein. Dann kam die Masse in eine mit Alufolie ausgekleidete kleine Auflaufform und über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Morgen habe ich die etwas fest gewordene Schokomasse auf ein Brett gestürzt, die Alufolie abgezogen und den Block mit einem angefeuchteten Messer in Würfel geschnitten. Voila!


Das macht doch schon fast was her :D
Den Rest hab ich eingefroren. Macht sich nämlich auch super als Eiskonfekt, das Zeug. Mehr als einen Würfel schafft man eh nur mit viel gutem Willen, darum ist der Frost die passende Adresse für die Lagerung.

Auch schön in bestreut, bestäubt... oder mit Nuss :)

Das Rezept schreit natürlich laut und schrill "Wandelbarkeit". Man kann nur Vollmilchschokolade nehmen. Oder nur dunkle. Oder weiße... Man kann die Nüsse weglassen, andere Nüsse nehmen, verschiedene Nüsse mischen... Statt Vanille oder zusätzlich zur Vanille Zimt, Kardamom, Chili und/oder... getrocknete Früchte... Cornflakes... klein gehackte Kekse...

Tja, und jetzt ihr! ;)

Freitag, 30. Mai 2014

Problemlösen leicht(er) gemacht - Das Ziel

Übrigens: Problemlösen ist eigentlich gar nicht schwer. Denn wenn man davon ausgeht, dass das einzig Konstante im Leben die Veränderung ist, dann *kann* ein Problem nicht bestehen bleiben, es sei denn, man (oder jemand anderes oder etwas) sorgt bewusst oder unbewusst dafür, dass es bestehen bleibt. Alles ist in stetigem Fluss und in stetiger Wandlung begriffen, vorausgesetzt, man lässt es zu. Aber genau das ist das wiederum die Kunst daran, es zuzulassen oder auch zu unterlassen. Aber man kann ja auch etwas lassen, indem man stattdessen etwas (anderes) tut :)

Aber der Reihenfolge nach. Letztes Mal haben wir uns das Problem aus verschiedenen Perspektiven etwas genauer zu Gemüte geführt und gemerkt, dass der Spaß dort nicht aufhört, sondern eigentlich erst so richtig losgeht, wenn man es so sehen will. Also, um auf das oben Gesagte zurückzukommen: Ein Problem besteht immer dann, wenn sich etwas verfestigt hat, verkrampft hat, erstarrt ist. Und diese Erstarrung gilt es, wieder aufzulockern. In welcher Zeit befindet sich die Lösung? In der Zukunft! Wie ist die Blickrichtung? Nach vorn! Man sagt ja auch so, wenn sich wieder etwas bewegt: "Es geht voran." Also geht darum, wieder Bewegung in die Sache zu bringen.

Dabei hilft es zu wissen, nicht nur, wovon man weg will, sondern wo man überhaupt hin will. Das ist, neben dem Problem, meist auch recht schnell klar: Man will abnehmen, einen netteren Mann, bessere Laune, mehr Geld, eine saubere und ordentliche Wohnung, usw. Diese Ziele haben etwas gemeinsam: Sie sind nachvollziehbar. Und sie sind recht vage und idealistisch.

Ich habe gar nichts gegen Idealismus, ich halte ihn für eine große Kraftquelle. Denn je größer das Ziel, desto größer zu Sogkraft. Aber, wie heißt es so schön: "Man *muss* auch realistisch" sein. Ich sage ja immer, dass man gar nichts muss, aber ich denke, ein gesunder Sinn für Realismus ist... nun ja... gesund. Dabei gilt es zu unterscheiden, welche Ziele vielleicht etwas länger brauchen, aber grundsätzlich realisierbar sind (z.B. ein eigenes Haus im Grünen), und welche vielleicht nie erreichbar sein werden (z.B. dass sich andere ändern).

Der Haken an der Sache bei vagen Zielen ("Es soll was anders werden") ist, dass man schnell das Gefühl bekommt, auf der Stelle zu treten und nicht voranzukommen. Oder dass es schwer ist, das Ziel in eine zielgerichtete Handlung zu überführen. Es kann daher etwas bringen, wenn man sein Ziel in gut verspeisbare Happen, also in konkrete, erreichbare Teilziele portioniert. Ihr wisst schon, wie man einen Elefanten isst: Stück für Stück ;) Nehmen wir mal das griffige Beispiel Abnehmen: Jemand hat das große Idealziel, rank und schlank zu werden. Würde er gleich loslegen, wäre er vielleicht schnell frustriert. Nimmt er sich statt dessen vor: "Ich möchte in den nächsten zehn Wochen fünf Kilo abnehmen", so ist das realistisch, überschaubar, konkret und überprüfbar. You get the idea.

Außerdem: Je mehr und konkreter man sich mit seinen Zielen beschäftigt, desto weniger Zeit hat man, sich auf seine Problem zu konzentrieren ;) Es ist gut, sich sein Ziel in allen Farben und Formen auszumalen, man kann auch eine Zielcollage anfertigen und sich Bilder raussuchen und aufkleben, die man mit seinem Ziel verbindet. Dann hat man sein Ziel sprichwörtlich immer vor Augen. Man kann sein Ziel schriftlich fixieren und jede Woche darüber schreiben, wie weit man gekommen ist. Man kann andere Leute einspannen und ihnen von seinem Ziel berichten. Je mehr man sein zunächst imaginäres Ziel auf diese Weise "materialisiert", desto leichter, eher und schneller wird man es auch erreichen. Es geht immer darum, etwas Vorgestelltes in die real sichtbare Welt umzusetzen. Jeder Erfolg beginnt zunächst im Kopf mit einem Gedanken, der nach und nach greifbare Realität wird.

Also: Große Ziele zunächst auf Realismus hin untersuchen und sie dann in kleinere, erreich- und messbare Teilziele unterteilen. So hat man auch zwischendrin immer mal ein Erfolgserlebnis und merkt: Ich komme voran.

Beim nächsten Mal geht es dann um das Marschgepäck fürs Vorankommen :)