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Montag, 18. Februar 2019

Zuckerfrei vorbei - das Fazit :)

Juhu, mein erstes Experiment ist geschafft! Ich habe 30 Tage komplett auf zugesetzten Zucker und Zuckerersatz verzichtet und 10 Tage auf industriellen Zucker - mit 3 geplanten Ausnahmen und 2 "Vorfällen" 😇 Zeit für ein Fazit!

Süßungsmittelfreie Leckerlichkeiten 😍

Was habe ich gelernt?
  1. Ich kann ohne Zucker leben (Überraschung!)
  2. Es geht mir körperlich besser ohne übermäßigen Zuckerkonsum.
  3. Ich habe nicht wirklich Heißhunger auf Süßes.
  4. Emotionale Probleme sind nicht schwerer auszuhalten ohne Zucker.
  5. Zuckerverzicht löst aber auch nicht alle Probleme und macht keinen anderen Menschen aus mir. Aber ich bin insgesamt zufriedener und ausgeglichener.
  6. Ich brauche einen festen Rahmen für den Zuckerkonsum.
  7. Paprika, Joghurt und Sonnenblumenkerne sind ziemlich cool als Abendsnacks.

Wie soll es jetzt weitergehen?
Das ist sicherlich die spannendste Frage und irgendwie auch die schwierigste. Denn es ist sicher einfach, sich im Rahmen eines zeitlich begrenzten Experiments, über das man auch noch Bericht abgibt, "zusammenzureißen". Die Erkenntnisse in den Alltag zu integrieren UND das dann auch noch langfristig durchzuhalten, ist nochmal eine ganz andere Nummer. Darum ist es gut, einen Plan zu haben. Hier ist meiner:

  • Ich möchte meinen Alltag weiterhin größtenteils zuckerfrei gestalten. Konkret heißt das:
  • Keine Süßigkeiten zu Hause haben - jedenfalls so lange, wie ich den Eindruck habe, dass ich nicht kontrolliert damit umgehen kann.
  • Außer Haus mal ein Eis oder Kuchen zu essen, ist voll okay. Aber nicht unbedingt jeden Tag 😉 Einmal pro Woche dürfte eine gute Richtgröße sein.
  • Alternative Süßungsmittel (aka Honig, Ahornsirup) und Trockenobst im Rahmen des Kaffeetrinkens dürfen sein, müssen aber nicht.
  • Keine Snacks zwischen den Mahlzeiten.

Straffer Plan? Vielleicht. Aber der fühlt sich derzeit für mich richtig und passend an und ich habe auch das Gefühl, auf nichts verzichten zu müssen. Denn im Prinzip reicht mir das ja auch so. Und ich habe auch eine Struktur, an der ich mich orientieren kann. Wenn ich mir sage "Ab und zu Zucker ist schon okay", dann wird da schnell zwei bis dreimal am Tag draus.

Da muss natürlich jeder für sich schauen, was für einen die beste Vorgehensweise ist. Meine Erkenntnisse und Erfahrungen haben sicher keine Allgemeingültigkeit, sondern können eher als Anregung und Inspiration dienen, seinen eigenen Zuckerkonsum zu reflektieren und an die eigenen Bedürfnisse und Befindlichkeiten anzupassen. Manche können gut damit umgehen, eine Tafel Schokolade in der Schublade zu haben und sich davon hin und wieder ein Stück zu nehmen oder jeden Tag eine kleine Süßigkeit einzubauen, und das ist ja auch völlig okay.

Als Schlusswort kann ich vielleicht sagen: Immer komplett auf Zucker zu verzichten, ist sicher weder notwendig noch wirklich sinnvoll. Den Zuckerkonsum im Alltag runterzufahren, kann dagegen aber kurz- und langfristig Vorteile bringen. Süß ist das Leben nicht alleine durch den Zucker, sondern auch durch viele andere große und kleine Momente 💚

Check!

Samstag, 9. Februar 2019

Zuckerfrei - Umgang mit Rückfällen

So, inzwischen bin ich in der zweiten Phase des Zuckerfrei-Experiments angekommen. Das heißt, ich "darf" jetzt wieder natürliche Süßungsalternativen (Honig, Ahornsirup, Dattelsirup...) und Trockenobst.


Das ging allerdings leider gleich ein bisschen schief. Denn an Tag 2 und 3 hatte ich jeweils kleine Hänger und hab mir etwas zu viel an Früchte-Nuss-Riegeln und zuckerfreie Schokolade (mit Datteln als Zuckerersatz) "gegönnt". Das war das klassische "Ich fühle mich irgendwie meh... ess ich eben was Süßes". Und natürlich gab es auch direkt ein Wiedersehen mit alten Bekannten: Unruhe, Blähungen, Blutzuckerspiegel-Achterbahnfahrten. Gut, nun weiß ich zumindest wieder, warum ich das Experiment ins Leben gerufen hatte...😆

Aber wie heißt es so schön? Es gibt keine Rückfälle, sondern nur Vorfälle. Das Wichtigste ist, dass man sich bewusst macht, dass man nicht wieder in der Vergangenheit gelandet ist und man jetzt nicht das ganze Experiment über den Haufen werfen und sich von nun wieder so verhalten *muss* wie früher, so nach dem Motto "Jetzt ist es eh egal." Nein, ist es nicht! Und man hat immer noch die Wahl zu sagen, dass man diesen Vorfall als solchen abhakt, und wieder zum Plan zurückkehrt.

Es ist eben auch nicht so einfach möglich, sein altes Verhalten mal eben hinter sich zu lassen. Eine Weile geht es vielleicht gut und fällt auch leicht, aber es werden schwache Momente kommen, in denen die alten Muster durchkommen. Das ist normal und das ist okay. Wenn man daraus kein allzu großes Ding macht und seinen Fokus auf seinem Ziel behält, kann man dort auch wieder rauskommen.

Ich habe die beiden Tage aus der "Wertung" rausgenommen und habe beschlossen: Süßes, wenn dann nur im Rahmen des Nachmittagssnacks (meine "süße Mahlzeit"), nicht als Zwischendurch-Snack.

Montag, 21. Januar 2019

Zuckerfrei - über emotionales Essen

Hola! Ich dachte, ich melde mich mal wieder von meinem zuckerfreien Experiment. Momentan befinde ich mich an Tag 18:

17 Tage kein Zucker... und ich lebe immer noch
Es gab, wie ich ja schon angekündigt hatte, zwei Ausnahmetage. Die hab ich rausgelassen, sonst wäre ich schon an Tag 20. Man kann jetzt natürlich sagen: "Ryaaaanne, du machst das Experiment nicht richtig." Ich mach es halt, so gut es geht 😉 Dafür war ich an allen anderen 17,5 Tagen brav. Es gibt auch nicht so viel Aufregendes zu berichten: Ich lebe noch, ich bin nicht durchgedreht, mir geht es gut. Was ich auf alle Fälle gemerkt habe, und dafür waren die zwei Tage mit Zucker dann zum Vergleichen doch recht aufschlussreich, dass meine Verdauung und mein Blutzuckerspiegel ohne Zucker konstanter sind. Das heißt, ich hab weniger Blähungen und ich neige weniger zu Unterzuckerungssymptomen. Dazu muss ich aber auch sagen, dass ich an den zwei Tagen nicht nur jeweils ein kleines Stück Schokolade hatte, sondern eher so Richtung Kuchen UND Dessert. Ich wilder Feger 😆

Mein Verlangen nach Süßkram hält sich weiterhin in Grenzen. Manchmal denke ich schon: "Och, jetzt ein Stück Schokolade." Aber dann schalte ich auf stur und damit hat es sich dann auch wieder. Dass ich auch auf natürliche Süße in Form von Ahornsirup und Trockenfrüchte verzichten "muss", empfinde ich aber schon als etwas einschränkend. Klar, es geht schon, und es macht auch Sinn, damit man nicht einfach die "ungesunde" Schokolade mit "gesunden" Trockenfrüchten ersetzt, aber so auf Dauer wäre mir das dann doch etwas zu viel des Guten. Es geht ja auch nicht darum, den Ahornsirup literweise in sich reinzuschütten. Aber dazu mehr an geeigneter Stelle.

Ich hatte ja beim letztem Mal geschrieben, welche Gründe das hat, dass man zu viel Süßes isst: Gene, Gewohnheit, Verfügbarkeit, soziale Situationen und Emotionen. Und auf das emotionale Essen wollte ich nochmal etwas genauer zu sprechen kommen. Das sind die Situationen, in denen man traurig ist oder müde oder gestresst - oder auch sich sehr freut - und dann zum Trost oder zur Belohnung etwas Süßes isst. Was übrigens auch vollkommen okay ist, so lange es eben nicht überhand nimmt. Wenn es aber trotzdem überhand genommen hat, gibt es zwei Möglichkeiten, seinen Kopf erstmal wieder einzunorden:

1. Man braucht keine Schokolade - Ja, auch wenn einem das so vorkommt. Auch wenn man traurig ist oder wütend und sich so fühlt, als ob die Welt untergeht, wenn man jetzt nicht sofort Schokolade (oder Eis oder was auch immer) bekommt. Nein, die Welt wird nicht untergehen. Unangenehme Gefühle gehen nicht nur dadurch weg, dass man ein paar Stück Schokolade draufwirft. Sie gehen auch davon weg, wenn man sie lediglich wahrnimmt, anerkennt und ihnen Zeit und Raum gibt, von alleine wieder abzuklingen. Denn das ist der natürliche Verlauf eines Gefühls. Was direkt zum zweiten Punkt führt...

2. Schokolade löst keine Probleme. Manchmal fügt sie den eh schon vorhandenen sogar noch ein weiteres hinzu. Das ist analog zum Alkohol. Man mag sich zwar erstmal kurzfristig besser fühlen, wenn man Schokolade isst, weil sie im Gehirn zu einem kleinen Dopaminhoch führt. Darauf folgt allerdings der Crash, d.h. der Dopaminspiegel sinkt genau so rasch wieder in den Keller. Und jetzt ist man an dem Punkt, an dem man eigentlich wieder Schokolade "bräuchte"... Teufelskreis. Das Ziel sollte also nicht so eine Dopamin-Berg-und-Talfahrt sein, sondern eher ein gleichmäßiger Dopaminspiegel (auch wenn das erstmal öde klingt, ist es aber nicht). Dabei hilft Schokolade allerdings nicht. Auch ist ja das auslösende Problem nicht automatisch weg. Wenn der Chef doof ist oder man depressiv ist, ist ja nicht ein Mangel an Schokolade ursächlich. Kein Chef wird nett, nur weil man selber Schokolade isst (vielleicht hilft es allerdings, wenn der Chef mehr Schokolade isst 😂). Man bekommt auch durch Schokoladenkonsum nicht langfristig bessere Laune. Es ist also einfach der falsche Weg, wenn man sein eigentliches Problem lösen will.

Es ist also so, dass wir von der Genetik her schon zum emotionalen Essen neigen, aber das der größere Anteil dabei Gewohnheiten und Überzeugungen sind. Das heißt, dass wir schon einerseits aufpassen und Vorkehrungen treffen müssen (z.B. Essen, bei dem man weiß, dass man nicht widerstehen kann, außer Reichweite schaffen, oder Nein sagen üben), aber dass wir andererseits auch nicht willenlos ausgeliefert sind und gar nicht anders können, als alles in uns reinzuschaufeln, was uns vor die Nase kommt. Grundsätzlich gesprochen. Individuell kann das natürlich sehr unterschiedlich aussehen, wie schwer oder einfach es fällt, vom emotionalen Essen loszukommen. Gegebenenfalls bietet es sich vielleicht an, sich Unterstützung zu suchen, wenn man merkt, dass es einem schwerfällt. Aber auch da gibt es Mittel und Wege. Und allgemein bleibt vielleicht festzuhalten: Essen ist da, um uns satt zu machen. Es sollte einem schmecken und gut tun. Zum Problemelösen ist es dagegen eher ungeeignet.

Sonntag, 6. Januar 2019

Zuckerfrei - Der Zucker lauert überall

Tag 5 der 30 Tage ohne Zucker, Süßungsalternativen, Süßstoffe, Fast Food und Co. - ein Sechstel geschafft. Es läuft wirklich gut, muss ich sagen. Ist also nicht so, dass ich die Tage zähle, bis ich mir wieder Zucker reinfahren "darf". Da frage ich mich dann natürlich schon, warum es sonst nicht so einfach geht, dass ich auf Zucker verzichte. Es ist - zumindest in meinem Fall - offenbar mehr eine Gewohnheit als eine Sucht. Es gab und gibt schon immer mal Momente, in denen ich denke: "Jetzt Schokolade...", aber dann erinnere ich mich an mein Experiment und dann ist auch schon wieder gut.

Hier ein Blick auf mein Zucchinibrot mit Walnüssen von neulich, das nur mit Bananen und Apfelmus gesüßt ist.
Schmeckt "trotzdem" 😃
Man muss sich vor Augen halten, dass Zuckerkonsum und der Mangel an Selbstkontrolle, was diesen betrifft, kein Zeichen für eine Charakterschwäche sind, sondern allenfalls beweisen, dass man ein Mensch ist (falls man das in irgendeiner Form angezweifelt haben sollte). Der süße Geschmack war früher, also ganz früher in der Steinzeit, ein Zeichen für essbar und kalorienreich. Daher löst er im Gehirn - kurzfristige - Glücksgefühle aus. Und wir ticken auch heute noch so, auch wenn es seit einigen Jahrzehnten, zumindest in unseren Breiten, eher ein Nahrungsüberangebot als einen Mangel gibt. Darum ist es also erstmal ganz normal, dass man Süßes als lecker und sehr Süßes als besonders lecker empfindet und so schlecht nein sagen kann.

Erschwerend kommt noch hinzu, wenn man es sich angewöhnt hat, in bestimmten Situationen Süßes zu essen. Oder wenn man mit Zucker versucht, Probleme emotionaler Art zu lösen (klappt nicht, glaubt mir 😉). Oder die ständige Verfügbarkeit von Süßem. Wer hat auch schon Folgendes auf Arbeit vorgefunden?

Saboteur gewisser Experimente...
Aber es reicht auch schon, wenn man einfach nur die Straße entlang geht oder einkaufen muss. Oder diese Momente, in denen man Süßes geschenkt oder angeboten bekommt. Und das ist mir jetzt mehrfach alleine in den paar Tagen passiert, in denen ich keinen Zucker gegessen habe. Verrückt, oder? Außer wenn man auf eine einsamen Insel zieht, wird man dem Zucker wohl nicht so einfach entrinnen können.

Aber auch wenn Gene und Umgebung und Gefühle einem einen Strich durch die Rechnung machen wollen, ist man nicht machtlos. Wäre ja auch noch schöner! Meistens versucht man es mit reiner Willenskraft - und das funktioniert auch für eine Weile. Aber Willenskraft ist endlich und anfällig. Da hatte man einen miesen Tag und kommt heim und denkt: "Ach, jetzt ist auch egal, her mit der Schokolade." Das ist auch nicht schlimm, wenn das nur ab und zu mal passiert. Oder in kleinen Mengen. Nur wenn eine Regelmäßigkeit draus wird und man nicht nur bei einer sinnvollen Portionsgröße bleiben kann, ist es vielleicht nicht ganz so optimal.

Was für mich gerade - neben der Willenskraft - hilfreich ist:

  • am wichtigsten: nichts Süßes im Haus zu haben
  • zu wissen, dass ich dieses Experiment mache und warum (die Aussicht auf ein ausgeglicheneres Verhältnis zwischen dem Zucker und mir)
  • zu merken, wie es mir schon nach ein paar Tagen besser geht (mir ist nicht mehr so flau im Magen, ich hab weniger Wassereinlagerungen und mein Darm zickt weniger rum)
  • darüber zu schreiben (über das Experiment, nicht über meine Verdauung 😊)
  • Häkchen im Kalender machen zu können
  • mir klarzumachen, dass überhaupt gar nichts passiert, wenn ich mal eine Weile auf Zucker verzichte
  • auf eine Balance zu achten (wenn man übermüdet ist, unausgewogen isst, sich nicht bewegt, Stress hat, etc. kommt der Heißhunger auf Süßes viel eher und stärker)
  • mir für bestimmte wiederkehrende Situationen Strategien überlegen (wenn mir jemand was anbietet "nein danke" sagen; wenn ich Heißhunger habe, was anderes essen; abends Gemüse snacken, wenn es mir nicht gut geht, darüber reden oder schreiben)

Also Fazit: Das Experiment ist erstmal gut angelaufen. Mal sehen, wie es weitergeht... 😊

Mittwoch, 2. Januar 2019

Zuckerfrei - einen Monat lang keinen Zucker

Soooo, dann fang ich mal an und verzichte für den Januar auf Zucker 😊 Dass ich das Thema als erstes dran nehme, ist nur folgerichtig nach den ganzen Keksen, Lebkuchen, Stollen und Desserts im Dezember. War lecker und gehört zu einer gelungenen Weihnachtszeit für mich dazu. Aber jetzt gerade steht mir der Sinn sehr nach den drei S: Smoothies, Suppen und Salate 😀

Wer mich kennt, weiß, dass ich schon immer mal phasenweise auf Zucker verzichtet habe. Daher ist das nicht unbedingt Neuland für mich, aber immer wieder gut. Ich habe die Zeiten zumindest positiv in Erinnerung. Ich würde nicht sagen, dass ich mich dann wie ein ganz anderer Mensch fühle und keine Probleme mehr habe, aber ich fühlte mich insgesamt weniger aufgebläht. Es fiel mir auch nicht unbedingt schwer, auf Zucker zu verzichten. Nachdem die ersten zwei, drei Tage rum waren, phantasierte ich auch nicht mehr von Süßigkeiten und kann völlig entspannt an Schokolade vorbeigehen. Mein Problem ist nur, dass sich dann so nach und nach die alten Gewohnheiten wieder einschleichen...

Aber vielleicht kann dieser Monat ja der Startschuss für mehr Balance sein. Als erste Amtshandlung hab ich mir dieses Buch gekauft (gebraucht - mach ich fast nur noch, ist ne coole Sache. Und wenn es nicht mehr braucht, kann man es wieder verkaufen oder verschenken. Schont Umwelt und Geldbeutel):


Das Buch schlägt eine Zuckerfrei-Challenge von 40 Tagen vor, unterteilt in zwei Phasen. In der ersten, die 30 Tage dauert, soll man alles weglassen, was auch nur irgendwie annähernd was mit Zucker zu tun hat (auch Bananen, Vollkorn und stärkehaltiges Gemüse). In den restlichen Tagen "nur" noch industriellen Zucker. Das ist mir aber doch eine Idee zu dramatisch. Mein Problem ist ja nicht, dass ich nach einer Banane oder einer Scheibe Vollkornbrot nicht mehr mit dem Essen aufhören könnte 😆 Außerdem wird insgesamt eine ausgewogene Ernährungsweise empfohlen - ja, bitte! (Und es sind ganz viele Rezepte drin... Rezeeepteee, ich liebe Rezepte! 💗)

Mein Plan lautet also, dass ich 30 Tage auf Folgendes verzichte:
  • Zucker und Lebensmittel mit zugesetztem Zucker (also Schoki, Kuchen, Kekse, Eis...)
  • Honig, Ahornsirup und andere Zuckeralternativen
  • Trockenfrüchte
  • Saft
  • Weißmehl
  • stark verarbeitete Lebensmittel und Fast Food

Statt dessen gibt es eben Gemüse, Obst (in Maßen), Vollkorn, Nüsse, Hülsenfrüchte, Milchprodukte und Eier. Ist ja auch okay 😉

In den restlichen 10 Tagen lass ich dann wieder die alternativen Süßungsmittel sowie Trockenfrüchte in Maßen zu. Am Ende der 40 Tage will ich dann schauen, wie ich es langfristig weiter handhaben will.

Den Kalender hab ich mir ausgedruckt und an meine Pinwand gehängt :)

Wer jetzt mitgedacht hat, wird festgestellt haben, dass der Januar ja gar nicht 40 Tage hat. Gut beobachtet 😉 Aber mei, dann geht es eben noch ein paar Tage in den Februar rein. Schadet ja auch nicht. Es wird auch in dem Zeitraum ein oder zwei Situationen geben, in denen ich eine Ausnahme machen werde. Das hab ich mir selbst eingebrockt, weil ich dem Mann allerlei Gutscheine in den Adventskalender gemacht habe, dass wir Kakao trinken und Churros essen gehen und solche Späße 😁 Das kann ich jetzt auch nicht mehr verschieben. Ich werde das dann so machen, dass ich jeweils nur eine Portion esse (also z.B. nur einen Kakao trinke und keinen Muffin dazu nehme) und den Tag noch hinten an die 30 bzw. 10 Tage dranhänge.

Heute ist der erste Tag, denn gestern gab es aus irgendwelchen unerklärlichen Gründen zum Frühstück Waffeln 😅 Gestartet bin ich heute mich mit einem großen Rote-Bete-Smoothie. Der enthielt außer Roter Bete noch rote Möhren, Knollensellerie, Ananas und Apfel. Prost!


Eins meiner größten Probleme mit Süßem ist die Selbstbeherrschung. Ich kann nicht Schokolade im Haus haben und keine essen. Darum hab ich alles aussortiert, was ich gerade nicht essen will und werde es an einen geheimen sicheren Ort schaffen.


In der oberen Reihe sind alles Dinge, die Zucker enthalten - der Adventskalender lässt grüßen. In der unteren Reihe sind Trockenfrüchte drin, die ich ja dann ab Februar wieder essen kann..

Gerade hab ich ein Zucchinibrot im Ofen (also so eine Art Kuchen), in dem ich den Ahornsirup aus dem Rezept mit pürierten Bananen ersetzt habe. Außerdem ist noch Apfelmus (ohne Zucker) drin. Das gibts jetzt gleich zum Kaffeetrinken und dazu Muckefuck (Getreidekaffee) mit Hafermilch. Läuft! 💪

Dienstag, 20. März 2018

Nachgebaut: Leckere Kugeln in günstig :)

Ich will nicht mehr so viel über Essen bloggen, aber der hier muss sein :) Ich hatte mal vor einer Weile eine Rubrik, in der ich meinen monatlichen Müll im Bereich Bad und Essen gepostet habe. Wer sich noch erinnern kann, weiß, dass auch immer diverse Frucht-Nuss-Riegel dabei waren. Einer davon hat es mir besonders angetan und ist auch immer noch mein Favorit: Der Kakao-Riegel von Lebepur mit Erdnüssen :)

Er hat nur zwei entscheidende Nachteile: Er ist recht groß, um ihn sich mal eben so als kleine Nascherei zwischen die Kiemen zu schieben, und er ist mit knapp 2 Euro recht teuer. Und nur einen halben Riegel essen - nee, das geht irgendwie gar nicht :D Aber hey, ich bin ja nicht umsonst eine DIY-Tante... und hier ist meine selbstgebaute Version in Kugelform:


Ich hab mich anhand der Zutatenliste des Originalriegels orientiert und für 200g Masse folgende Zutaten verwendet:

  • 128g Datteln
  • 37g Erdnüsse, geröstet und gesalzen (wer ungesalzene Erdnüsse nimmt, kann eine Prise Salz zugeben)
  • 20g Erdnussmus
  • 10g Kakaopulver, schwach entölt (Backkakao)
  • 4g Kakaonibs

Erst hab ich die Datteln und Erdnüsse in der Küchenmaschine zu einer Masse verarbeitet und dann noch die restlichen Zutaten zugegeben und alles miteinander vermischt. Bei den Datteln nehme ich ganz normale getrocknete Datteln, keine fancy Medjool-Datteln, und ich weiche sie auch nicht vorher ein oder so. Aber wer das alles möchte, kann das gerne tun. Dann habe ich die Masse durch acht geteilt und kleine Kugeln geformt, die jede also nur halb so viel wiegt wie ein ganzer Originalriegel, nämlich 25 statt 50 Gramm. Sie schmecken wirklich 1:1 wie das Original! Ich habe es verglichen :D Im Kühlschrank in einer luftdichten Dose halten die Kugeln eine Weile.

Aber jetzt kommt das Beste: Der Preis! Ein gekaufter Riegel kostet bei 50g Gewicht 1,95 Euro beim dm. Im hauseigenen Onlineshop von Lebepur zahlt man 1,49 Euro, allerdings noch zuzüglich Versandkosten. Und hier ist, was meine Kugeln auf das Gewicht gerechnet kosten: 55 Cent. Nimm das! ;)


Pro Zutat sieht das folgendermaßen aus:
  • Datteln: Die 200g-Packung kostet 1,95 Euro. Auf 128g umgerechnet sind es 1,248 Euro.
  • Erdnüsse: Die Packung mit 175g kostet 1,99 Euro. 37g davon kosten 0,4217 Euro.
  • Erdnussmus: Das Glas enthält 250g und kostet 1,95 Euro. 20g kosten dann 0,156 Euro.
  • Kakaopulver: Für 125g hab ich 2,20 Euro bezahlt, was für 10g 0,176 Euro bedeutet.
  • Kakaonibs: Die teuerste Zutat mit 4,39 Euro für die 100g-Packung. Da wir aber nur 4g davon brauchen, sind es am Ende nur 0,1756 Euro.

Addiert sind es dann 1,248+0,4217+0,156+0,176+0,1756=2,1773 Euro für 200g. Geteilt durch 4 (für 50g) ergibt: 0,5443 Euro... grob gerundet als knapp 55 Cent. Und da meine Kugeln ja nur halb so groß sind, kostet eine dann nur knapp 28 Cent :) So kann man sich recht günstig und schnell eine gesunde Leckerei basteln - so viel Arbeit ist das nämlich wirklich nicht. Noch günstiger wird es natürlich, wenn man keine Biozutaten verwendet, falls das Not tut.

Man könnte jetzt natürlich argumentieren, dass die absoluten Anschaffungskosten für die Zutaten ja trotzdem recht hoch sind. Und das stimmt, aber man schmeißt ja den Rest nicht weg, sondern kann ihn anderweitig verwenden oder noch gaaaaanz viele Kugeln daraus basteln. Darauf gleich noch eine...


PS: In der Weihnachtszeit habe ich aus dem Rezept eine weihnachtliche Variante gebaut. Statt der Erdnüsse und dem Erdnussmus habe ich Mandeln und Mandelmus verwendet und noch etwas Lebkuchengewürz zugefügt - war auch super.

Mittwoch, 18. Januar 2017

Nachgereichte Wichtelbasteleien

Ende des vergangenen Jahres gab es von mir mal keinen Jahresrückblick, weil es hier einfach nicht so viel zum Rückblicken gab (grundsätzlich schon, aber eben wenig, was in den Zuständigkeitsbereich dieses Blogs fällt). Trotzdem hab ich noch was nachzureichen. Und zwar hab ich im Nähkromanten-Forum zum ersten Mal am Adventskalenderwichteln teilgenommen und Selene bewichteln dürfen. Da es wie gesagt das erste Mal war und ich bisherige Adventskalenderswaps nicht verfolgt hatte, hatte ich wenig Vorstellungen über Aufwand und was "man so reintut". Also hab ich halt irgendwas gemacht, was mir passend erschien :D Ich hatte zum Glück gerade viel Zeit, denn es war schon ein bisschen Arbeit ;) Sozusagen mein Großprojekt des vergangenen Jahres. Es hat aber auch wirklich Spaß gemacht, mich kreativ mal wieder so richtig auszutoben nach der langen Durststrecke, und die Hälfte der Dinge hätte ich am liebsten selbst behalten :D Ob Selene ihr Kalender gefallen hat, weiß ich leider gar nicht so richtig. Ich hoffe :) Ich zeig einfach mal Bilder... :)

Erstmal alles zusammen, also Selbstgemachtes und Selbstgekauftes:



Und jetzt eins nach dem anderen, allerdings nicht in der Reihenfolge des Auftretens im Kalender ;)

1. Ein Kissenbezug


Der würde auch ein schönes Wandbild abgeben :) Kann man sich natürlich denken, dass ich ganz begeistert war, als ich in Selenes Steckbrief las, dass sie BLÄTTER mag :D


Nur echt mit Katzenhaar...

2. Ein Schal


Der ist zweilagig und besteht aus Jersey und Spitze, dazu eine Bommelborte und ein Schneeflockenanhänger. An der rechten langen Seite sieht man eine Schlaufe, dort kommen die Bändsel durch, was dazu führt, dass das Tuch vorne als Dreieck fällt mit dem Anhänger an der Spitze (versteht man mich?).


3. Ein Schlüsselanhänger aus Filz


4. Ein MugRug (Tassenuntersetzer)


Detail:


Außerhalb der Weihnachtssaison muss man halt die Unterseite nach oben drehen;


5. Gestrickte Armstulpen mit... oh Wunder... Blattdesign


Sie sind schwarz, ich schwör!


6. Ein Kapuzenschal mit Fledis


Das war das 24. Türchen. Als Außenstoff hab ich Wollwalk genommen und innen mit Interlock gefüttert. So ist der Schal (hoffentlich) warm, aber kratzt innen nicht.


Einmal im Ganzen. Das Gekröse am oberen Ende sind die Zubindebändchen. Ich hab leider kein Foto im getragenen Zustand, aber so ein Teil muss ich mir vermutlich auch selber mal nähen :)


Die eine Fledi grinst sogar, wenn man genau hinsieht ;)

7. Zwei Tassenwärmer


Aus Wollfilz, damit der Tee schön warm bleibt... und handbestickt. War total meditativ :)


8. Drei Sternanhänger


... aus Salzteig und mit Perlen bestreut.

9. Selbstgemachtes Mousse au Chocolat Kaffee-Kakao-Peeling und Körperbutter


10. Eine Tasse mit Pusteblume


Und dann noch so ein paar Essbarkeiten...

z.B. süße Kekse...

Nougatkekse, Schwedische Pepparkakor (erkennbar am Elch) und Hagebutten-Nuss-Plätzchen

... herzhafte Käse-Thymian-Taler...


... Bratapfel-Marmelade mit Mandeln und Zimt...


... zwei Kräutermischungen...


,,, ein Gewürzsalz...


... Schoko-Cappucino...


... und last but not least, weil Selene schrieb, dass sie gerne Muffins backt, ein Muffins-Back-Set mit Förmchen, Fähnchen, Backpulver und Rezepten :D


So, ich glaube, das wars :D

Donnerstag, 31. März 2016

Leer & Alle (und Osterschweinereien)

Das Ende des Monats ist ran(was, schon wieder?!) und ihr wisst, was das heißt: Ich kippe euch meinen Müll vor die Füße. Ha!


In der Kategorie Badartikel:
  • head & shoulders citrus fresh - Hilft bei mir zuverlässig gegen Juckreiz auf der Birne. Unter dem citrus fresh steht "für schnell fettendes Haar" und das stimmt auch - mein Haar fettet nach dem Waschen schnell ;) Aber auch nicht schneller als mit anderen Mitteln. (Langsam kennt ihr alle meine kosmetischen Wehwehchen, was?)
  • alverde Nutri-Care-Spülung Mandel Argan - Mein Spülungverbrauch ist sprunghaft angestiegen, seit ich meine Haare wieder töne. Ich mische Spülung und Tönung im Verhältnis 1:1. Und Wahnsinn, was man aus der Flasche noch rausgepopelt bekommt, wenn man sie aufschneidet.
  • Dresdner Essenz dreckspatz Wärmendes Wind- und Wetterbad, Abwehrkräfte Thymian Honig, Muskel & Gelenke Wacholder Wintergrünöl - Und wieder was aus der lokalpatriotischen Ecke. Wie immer gut. Hab mal schnell noch die ganzen Wintersorten verbraucht. Wobei ich im Frühling und Sommer nur selten bade.
  • La riche Directions Tulip - Jetzt hat es sich erstmal ausgepinkt. So ein Döschen reicht bei mir für viermal tönen, dank wenigem Haupthaar und der o.g. Verdünnung mit Spülung. Die Anwendung ist bei mir auch kinderleicht: Ich klatsche mir die Mischung wie ein Shampoo auf den Kopf, danach gehe ich noch mit dem Färbepinsel einmal rundherum an den Kanten entlang, lasse zwei Stunden einwirken und spüle dann aus. Die Haltbarkeit ist auf ungebleichtem Haar nicht so übermäßig, gerade wenn man, so wie ich, oft die Haare waschen muss, aber so kann man auch öfter mal die Farbe wechseln. Und da das Nachtönen nicht so aufwendig ist, stört es mich auch nicht so. Als nächstes wage ich mich an die Farbe Rubine! Wobei ich Tulip schon ziemlich perfekt für mich fand. Die Chancen stehen gut, dass ich wieder darauf zurückgreife.
Das Deo ist dieses Mal noch nicht alle, aber bald ;)


Aus der Riegelfraktion:
  • Roobar Cacao Nibs - Roobar kommen aus Bulgarien, wer hätte es gedacht? Die meisten Sorten sind mir zu superfood-spacig, aber mit Cacao Nibs (früher auch bekannt unter dem Namen "Kakaosplitter") komm ich gut klar, Kakao kenn ich ;) Schön an den Riegeln ist, dass sie im Vergleich zu anderen recht klein sind und dadurch auch mal zwischendurch gut in die Zahnlücke passen und nicht gleich eine vollständige Hauptmahlzeit darstellen.
  • Hafervoll Mandel Rosine, Hafervoll Mohn Aprikose - Ich habe von den Dingern mal so eine ganze Schachtel geordert und jetzt müssen sie halt weg ;) Auch diese Sorten schmecken mir ausnahmslos gut, aber sind eben mächtig und daher weiß ich immer nicht so richtig, wann ich die essen soll.
  • Lebepur Apfel-Zimt, Aronia-Himbeere - Auch wieder mit dabei, wobei ich sagen muss, meine Begeisterung vom Anfang ist ein wenig auf ein normales Niveau zurückgewichen.
  • Lubs RohKöstlich Cashew Dattel - Ich kann mich ehrlich gesagt gar nicht mehr an diesen Riegel erinnern und war ganz erstaunt, die Verpackung in meiner Sammlung zu entdecken :D Er wird daher weder besonders gut, noch besonders schlecht geschmeckt haben. Ich meine, viel falsch machen kann man bei einem Konglomerat aus Datteln und Cashewkernen vermutlich auch eh nicht.
  • Alnatura Feige-Dattel - Alnatura lässt ja gerne mal die Bindestriche auf den Verpackungen weg, aber bei der feigen Dattel haben sie sich wohl nicht getraut *gg* Hier haben wir einen Trockenfruchtriegel umhüllt von süßer Vollmilchschokolade und ich muss sagen... njaaaa... die Schokolade passt für mich nicht ganz so dazu, weil sie einfach eine ganz andere, dominantere Süße hat als das Trockenobst. Aber ist okay, also nicht so, dass es nicht ginge ;)
  • Alnatura Molke Vanille - Hier passt das schon besser, denn innen süß und außen süß. Dass da so groß Molke draufsteht, ist natürlich irreführend. Passender wäre, wenn da stattdessen Zucker stehen würde, aber jo mei. Wer glaubt ernsthaft, dass es sich hier um etwas Gesundes handelt?
Irgendwie schwant mir, dass diese Sammlung nicht vollständig ist. Kann gut sein, dass manches doch aus Versehen direkt im Müll gelandet ist und nicht den Umweg über meinen Fototisch gemacht hat... upsi... ;)


Noch mehr Verpackungen...
  • DeRit Erdnussflips - Hab ich fast in einem Rutsch reingemampft und entsprechend elend fühlte ich mich anschließend. Nee, das war gar nicht gut. Also das Gefühl danach, die Flips waren gut. Deswegen hab ich die ja auch schon schnell gegessen...
  • Landgemacht Bio Dinkel-Röstzwiebel Kräcker - Das ist ja auch was Feines. Ich mag ja Röstzwiebeln sowieso. Und diese Cracker (oder Kräcker ;D) sind so ganz dünne gebackene Scheiben. Die essen sich auch ganz flott rein. Vielleicht mal so als etwas magerere Variante zu Chips. Aber auch kein Diätfutter. Machen sich bestimmt auch gut mit einem Sauerrahm-Dip (deutsches Wort für Dip? Tunke?! :D)
  • Rapunzel Milch Michl - Das Bioladenäquivalent zur Kinderschokolade. Die Creme innen ist etwas fester. Aber wer süß und klebrig sucht, findet süß und klebrig. Und manchmal such ich genau das ;)


Und die Müslirunde:
  • N'oats Pflaume-Apfel-Zimt - eine der wenigen Sorten ohne extra zugesetzten Zucker. Hab ich mir mit Joghurt verrührt und noch einen Apfel draufgeschnibbelt. War gut.
  • MyMuesli Paleo Kokos Nuss Crunchy - Fragt mich bitte nicht, was ich von Paleo und LowCarb und anderen Geschichten halte. Wenn sowas draufsteht, denke ich immer: Oooh myyyy... Wer das mag, darf das aber natürlich mögen. Ich hab das Müsli auch weniger wegen Paleo gekauft, sondern trotz Paleo und wegen dem Inhalt (des Inhaltes): Nüsse und Kerne, Honig, Beeren und Kokoschips... olala. Quasi wie ein Müsli ohne die Flocken drin. Entsprechend auch die Nährwerte *g* Kam bei mir daher auch eher obendrüber und reicht dann entsprechend lange. Der Preis ist natürlich gewaltig. Aber wirklich lecker.
  • N'oats Bratapfel - war so mein Liebling aus der Wintermischung. Mit Apfelstücken und Wintergewürzen.
  • N'oats Lebkuchen - das war aber auch nicht schlecht, nur weniger süß, weswegen ich es weniger in der Joghurtvariante, sondern mehr in der mit Dinkel-Mandel-Milch aufgekochten Version verdrückt habe.
  • N'oats Banane Schoko - die Bananenscheiben drin sind lustig, die quellen mit auf. Dazu sind noch Schokoladentropfen mit am Start, die sich in Kontakt mit heißer Flüssigkeit auflösen. Mir wars dennoch etwas zu unschokoladig, weswegen ich noch einen Teelöffel voll Kakaopulver reingerührt habe. Dann wars super.
Und nun noch - auch wenn es wahrscheinlich keiner mehr sehen kann - die Osternachlese. Ich war bei meinen Eltern und habe dort für die ganze Mannschaft gebacken. Die Rezepte findet man hier.


Karotten-Mandelkuchen mit Schokostückchen drin. Super Sache. Schön saftig und die Schokolade ist der Hit. Obendrauf hab ich für den Puderzuckerguß statt Zitronensaft Orangensaft genommen, weil der gerade offen war. Und noch ein paar geröstete Mandelstifte obendrüber.


Minigugelhüpfe mit Himbeer-Frischkäse-Buttercreme. Mein Favorit mit den Mandelstückchen im Teig und der säuerlichen Creme. Das alles nicht zu süß. Die Hüpfe sind, wie ich finde, eine gute Alternative zu Muffins bzw. Cupcakes. Erstmal sind sie kleiner und dann haben sie schon so ein kleines Loch drin, was man als Geheimversteck für Marmelade oder Schokolinsen oder noch mehr von der Buttercreme verwenden kann. Werri najs! :)

So, jetzt ist erstmal gut mit Süßkram! Habt ihr Ostern gut überstanden? Ist euch jetzt auch nach einem schönen großen Salat? ;)

Dienstag, 1. Dezember 2015

Das (nicht so) süße Leben im Advent {Linksammlung}

Ist schon wieder Advent?! Wie konnte das bloß passieren? *hä* Und ihr wisst, was das bedeutet... Advent und Weihnachszeit und so. Ich habe es euch auch mal grafisch dargestellt:


Weihnachtsleckereien, wohin das Auge reicht! Und vieles davon ist ja auch verdammt lecker, wenn man nicht gerade völlig mit Süßem auf dem Kriegsfuß steht. Nun gibts nur ein Problem. Oder besser gesagt, so eine Problemkombination: Das ist überall massig Zucker drin. Zucker, wie wir wissen, ist jetzt nicht soooooo für seinen gesundheitlichen Wert bekannt. Und: Das Zeug gibt es jetzt überall. Auf dem Weihnachtsmarkt, bei Weihnachtsfeiern, Backen mit Freunden, im Supermarkt sowieso, als Beigabe zu Geschenken... Es gibt kein Entrinnen... aaaaaaaah!

Oder doch?! Also erstmal: Ruhig Blut! Wenn nicht etwas dafür spricht, dass man komplett auf Zucker verzichtet, spricht auch nicht direkt etwas dagegen, sich in der Advents- und Weihnachtszeit hin und wieder mal die Kante zu geben, z.B. auf Weihnachtsfeiern oder auf dem Weihnachtsmarkt. Als Ausgleich kann man dann ja die Tage dazwischen wieder auf Süßigkeiten verzichten. Eine Alternative wäre, sich täglich eine kleine Handvoll Plätzchen und Co. zu gönnen. Und grundsätzlich spricht auch nichts dagegen, in den Wochen rund um Weihnachten alle Fünfe gerade sein zu lassen, wenn man dafür dann das restliche Jahr ausgeglichener isst. Aber da gibts ja dann auch noch Ostern und Geburtstage und Urlaub und Eis und ach...

Was auch sinnvoll sein kann, ist, sein Suchtdenken ("Mehr! Haben! Rein damit!") zu hinterfragen und mehr zu einem Genußdenken zu kommen. Wieviel besser schmeckt etwas, wenn man nur ein bisschen davon isst, wenn man es langsam und mit Bedacht isst, wenn man auf gute Qualität achtet und es so einfach zu etwas Besonderem wird, was es eben nicht "alle Tage wieder" in rauen Mengen gibt. Die Sache ist nur, dass man feststellen wird, wie unfassbar süß vieles ist, wenn man es nicht mehr täglich zu sich nimmt. Ich hab mir am vergangenen Adventssonntag einen gefüllten Lebkuchen gegönnt - Alter, war der süß! :D

Und dann stellt sich die Frage: Gibt es Alternativen? Ja, es gibt welche! Ich habe ein paar zusammengesucht, vielleicht habt ihr ja Lust bekommen, ein paar davon auszuprobieren. Komplett frei von Zucker und mehr oder weniger künstlichen Süßungsmitteln. Natürlich sind auch sie, sofern nicht salzig, durch die Früchte zuckerhaltig, und demnach ebenso nicht als Alleinfuttermittel geeignet, sondern auch für den Genuß gedacht. Aber sie sind nicht so in-your-face-süß und oftmals viel aromatischer :)

Rohe Kugeln
Lebkuchenkugeln
Schokopralinen
Aprikosen-Kokos-Konfekt 

Süße Plätzchen
Dattelplätzchen mit Ingwer
Früchtetaler mit Mandeln
Haferflockenkekse (statt Erdnussbutter würde ich einfach Erdnussmus verwenden)

Herzhafte Kekse
(ihr glaubt nicht, wie gut die inmitten der ganzen Süßigkeiten ankommen! Und ruhig auch Vollkornmehl verwenden)
Rosmarinkekse 
Kartoffel-Mohn-Kekse
Käse-Pesto-Kleeblätter (sehr empfehlenswert!)

Weihnachtliche Smoothies
Orange Spice Smoothie
Lebkuchen-Smoothie (mit Bohnen drin :D Den Zuckerrübensirup kann man weglassen)
Chai-Smoothie

Weihnachtlicher Haferpamps
Schoko-Orangen-Porridge 
Weihnachtsporridge mit Cashew-Zimt-Creme 
Apfelporridge mit Nüssen und Gewürzen 

Ich hoffe, euch gefällt meine kleine Sammlung, und ihr habt eine schöne Adventszeit :)

Mittwoch, 25. November 2015

Fümf ist Trümpf... und die Zukunft dieses Blogs

*g* Erinnert sich noch jemand an die Werbung damals zur Einführung der fünfstelligen Postleitzahl?


Vielleicht waren manche von euch damals noch gar nicht geboren?! Na, wie auch immer, ich liege mit fetter Erkältung zuhause auf dem Sofa und dachte, ich mach mal wieder eine Fünf-am-Tag-Runde, auch wenn ich unsicher bin, ob das überhaupt noch jemanden interessiert? Egal, ich mach trotzdem. Und danach plauder ich dann noch eine Runde darüber, warum es hier so geisterhaft still ist und ob das jetzt etwa so bleiben soll...


Das Frühstück begann - wie nahezu IMMER - mit Brot. Hier in der Variante mit Camembert und Hefeaufstrich, der sehr seltsam schmeckte. So irgendwie... erdölig?! Da ich gerade ein sehr eingeschränktes Schmeckvermögen habe, kann ich nicht sagen, ob es an mir lag oder am Aufstrich. Und jemand, den ich fragen könnte, war auch nicht in der Nähe. Egal, habs dann einfach gegessen, todesverachtend :D Dazu fett Möhrensaft und zwei Mandarinen wegen der Vitamine (naja, ich gebs zu, in erster Linie wegen Geschmack, aber pssst!).


Zum Mittag dann einen Trog voll Vollkornnudeln mit Fenchel und Tomate, Creme fraiche und Mozzarella.


Und abends Kürbis-Apfel-Ingwer-Suppe, mit selbstgeschossenem Kürbis und noch von gestern übrig, also adlig (VON gestern, ihr wisst schon, höhö). Hab eine Ladung Hirse gekocht und darunter gerührt und dann das Ganze mit etwas Sahne verschlimmbessert. Und als Nachtisch noch ein paar Weintrauben.

Wenn ihr jetzt ganz genau mitgezählt habt, werdet ihr feststellen, dass ich sogar auf mehr als fünf Sorten Obst und Gemüse gekommen bin. Und das einfach so, der Wahnsinn! Als Obst gab es die Mandarinen, Weintrauben und den Apfel in der Suppe, wobei der Apfel jetzt eher kosmetisch einzuordnen ist, weil das nur ein kleiner halber war pro Portion Suppe. An Gemüse hatte ich Möhre, Fenchel, Tomate und Kürbis. Was ich wirklich schön finde an Obst und Gemüse sind die Farben und die Vielfalt. Ich möchte mich dort nie einschränken müssen, gibt nur so zwei, drei Kandidaten, die mir vom Geschmack her nicht so zusagen (Mangold, Pastinak... ich versuchs immer mal, aber nä!).

Mengenmäßig war das heute alles bissl wenig, aber wie gesagt, ich häng krank aufm Sofa rum, mache Intensivtraining im Bellen und der Appetit ist nicht so da. Aber so paar frische, leichte Sachen gehen schon.

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So, nun. Ihr habt ja gemerkt, dass es hier sehr ruhig geworden ist in den letzten Monaten. Das liegt einfach daran, dass ich außer Essen zubereiten wenig bis nichts von dem gemacht habe, was hier bisheriger Schwerpunkt war. Momentaner Schwerpunkt sind Arbeit, Ehrenamt, Sport, Ausruhen... und dann ist der Tag im Prinzip schon fast wieder rum ;) Im Garten ist auch nicht so viel geworden. Was ich relativ regelmäßig mache, ist Stricken. Aber hier brauche ich ewig und auch meine Motivation besucht mich eher anfallsartig, wie schon mal erwähnt. So dass ich eher so alle zwei Jahre mal ein Ergebnis vorzuweisen habe (immerhin, ich bleibe dran und stelle irgendwann fertig :D).

Jetzt bin ich krank, habe Zeit und denke: Ich mag den Blog und möchte ihn auch gerne weiterführen, ich weiß nur nicht, womit ich ihn füllen soll :D Ich könnte verstärkt auf den Psychokram setzen, aber wer liest in Zeiten von Instagram und Co. schon gerne viel Text?! Auf alltägliche Dinge, die mir auffallen. Gedanken, die mir im Kopf herumsurren und die ich in die Welt hinausposaunen könnte. Mein Essen möchte ich nicht noch mehr zeigen, als es sich nicht ohnehin schon immer ohne Erlaubnis in den Vordergrund drängt. Ich denke mal noch eine Weile darüber nach.

Und dann ist ja noch die Sache mit dem Impressum... Ich bin sowieso jemand, der sehr sehr SEHR vorsichtig ist mit dem Preisgeben persönlicher Informationen. Also so generell. Ich überlege mir das dreimal, ob ich jemandem etwas erzähle. Ich zeige auch hier nur äußerst selten meinen Kopf, behalte mich bedeckt über meinen Wohnort usw. Und jetzt einfach mal der halben Welt meinen Vor- und Nachnamen, samt privater Anschrift (warum nicht gleich noch meine Onlinebanking-Zugangsdaten?! :P) unter die Nase halten? Wah?! Die Mehrheit wird schon keinen Unsinn damit veranstalten, so viel Vertrauen hab ich in die Menschen, aber es gibt eben doch die eine oder andere zwielichtige Gestalt. Es gibt Leute aus meiner Vergangenheit, die mich irgendwie komisch verstoffwechselt haben. Ich möchte das eigentlich nicht. Und uneigentlich auch nicht. Auch hier noch etwas zum Nachdenken, wie ich das Dilemma wohl löse...

Ihr hört von mir :)