Sonntag, 12. Juli 2015

8 Tage mal ganz entspannt essen - Vorgeplätscher und Tag 1

Hallo liebe hungrige Mitlesende!

Heutzutage gibt es ja viele ausgeklügelte Ernährungsformen, da ist für jeden was dabei - viel Fett, wenig Fett, viele Kohlenhydrate, ja bloß nicht so viele Kohlenhydrate, Eiweiß en masse... wer was auf sich hält, weiß Bescheid, wieviel er sich wovon einverleibt. Und vor allem warum! Eine Tomate ist nicht mehr nur eine Tomate, die gut schmeckt. Nein, denn sie enthält XY, was gut ist für oder gegen Z. Die schnelle Verfügbarkeit solcher Informationen übers Internet und die sozialen Medien machen es möglich. Was wäre das damals für ein Hype gewesen, hätte es das schon gegeben, als das Butterbrot den ewig gleichen muffigen Getreidebrei ersetzte. #butterbrot #lecker #endlichmalwasanderes

Nun darf natürlich jeder aus seiner Ernährung eine Wissenschaft machen, so viel er will. Nur manchmal frage ich mich, ob das wirklich immer aus Freude an der Sache geschieht und inwiefern der Genuss noch eine Rolle spielt, wenn währenddessen der Kopf über freie Radikale und Antioxidantien doziert. Wirklich wissen MUSS man das ja eigentlich nicht, glaube ich... Ich denke, es reicht im Prinzip, wenn man sich grob an ein paar einfachen Richtlinien orientiert, ohne sie zum Dogma zu erheben. Also ganz entspannt, bloß kein Stress!

  • möglichst frisch
  • möglichst unverarbeitet
  • möglichst abwechslungsreich
  • möglichst bio
  • möglichst njam

Das wichtigste Wort ist hierbei "möglichst". Damit es entspannt bleibt. Was geht, geht. Was nicht geht, geht vielleicht irgendwann mal. Und so werde ich euch jetzt acht Tage lang mit tiefenentspannten Essensfotos erfreuen... (yay, Bilder vom Essen fremder Leute, als ob es nicht schon genug davon gäbe ;)) Als kleine Anregung, auch mal keine Ahnung zu haben, wie viele Kalorien man zu sich nimmt, wieviel Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß das Essen enthält und was die einzelnen Lebensmittel im Körper veranstalten. Sondern einfach darauf vertrauen, dass das schon so halbwegs passt. Der Kühlschrank ist voll...

Es wird nur schlechte Handyfotos geben. Ich suche noch nach dem Ladegerät für die Kameraakkus *hust*

... kann losgehen :)

Frühstück: Brötchen mit zweierlei Käse an Grünem Smoothie und Tee


Ich mach mir normalerweise nicht jeden Morgen einen grünen Smoothie, aber im Moment habe ich gerade Bock drauf, also werdet ihr in den nächsten Tagen öfter mal Grün sehen - eine sehr seltene Farbe in diesem Blog, ich weiß ;) Im Mixer (und anschließend in mir) verschwanden Petersilie, Gurke, Apfel und Banane. Rezepte findet ihr z.B. hier und hier.

Mittagessen: Rote-Bete-Suppe mit Ei


Ein Überbleibsel aus der Woche. Im Teller schwimmen neben der namensgebenden Bete und dem bereits erwähnten Ei auch noch Kartoffeln, Sahne und Dill. Sehr fein!

Nachmittagssnack: Müsli mit Himbeeren


Nachmittags bin ich gerade auf dem Müslitrip. Was für andere das Frühstück ist, ist für mich das Kaffeetrinken. Hier habe ich schon am Morgen ein paar Hafer- und Hirseflocken in Mandelmilch eingeweicht und das Ganze vor dem Verzehr noch mit ein paar Nüssen, Kokoschips sowie Himbeeren aus dem Garten verschönert. Es gab auch mal noch einen Busch mit gelben Himbeeren, aber irgendwie ist der nicht mehr... War natürlich trotzdem ein schönes Nachmittagsessen :)

Dann habe ich beim Rumkramern überraschenderweise diesen schon leicht ramponierten Schokoriegel gefunden, der musste auch noch weg, bevor er schlecht wird oder ihn jemand anders isst :D


Abendessen: Überbackenes mediterranes Gemüse


Bisschen Zwiebel, Paprika und Zucchini in der Pfanne angebraten, Kirschtomaten und Oliven dazu, mit Salz, Pfeffer und Kräutern gewürzt und dann mit Käse im Ofen überbacken... mmmmmh!!! Sommer fetzt schon irgendwie :D Oben links schleicht sich der Tee aus dem Bild.

Das war mein Schlemmersonntag. Und falls ihr euch jetzt fragt, ob ich nichts anderes zu tun habe, als in der Küche zu stehen - nein, habe ich nicht :D Bis morgen *tinkiwinki*

Freitag, 3. Juli 2015

Alles im grünen Bereich

Freut mich, dass euch meine grünen Kissen auch so gefallen haben wie mir. Mit Grün wird doch eh alles ein bisschen besser, oder? ;) Auch die aktuelle Hitzewelle lässt sich mit einem grünen Getränk besser überstehen. Wie zum Beispiel diesem erfrischenden Melonen-Gurken-Minz-Schmusi :)

Und wenn es einen dann auch noch so anlächelt...

Was ihr braucht, um zwei Gläser damit vollzumachen:
  • je nach Größe 1/4 bis 1/3 Gurke
  • 1/2 Honig- oder Galiamelone
  • ca. 200ml Wasser
  • eine Handvoll Minzblätter

Ab damit in den Mixer und wuiiii, fertig ist die schmackhafte Erfrischung! Für weniger heiße Tage kann man die Minze auch mit anderen Blätter der Wahl ersetzen... Spinat, Grünkohl, Löwenzahn, Sauerampfer, Birke... :D


Der Blick aus der Balkontür ist übrigens auch wieder sehr grün. Der Tomatenwald steht gerade echt gut da :)


Dienstag, 30. Juni 2015

Sie lebt noch...

... und sie näht noch. Lange Zeit war es hier ja still und das lag daran, dass ich tatsächlich auch gar nichts genäht, gebastelt oder gestrickt habe. Manchmal sind die Belastungen im Leben so beeindruckend, dass sich die Muße lieber zur Sicherheit in die hinterste Ecke des Daseins verkrümelt. Aber keine Sorge, es geht uns allen gut und das war auch zu keinem Zeitpunkt ernsthaft in Gefahr. Bereits an Pfingsten hatte ich mal ein paar Tage sturmfrei (Mann in Leipzig, ich allein zu Haus) und diese hatte ich genutzt, um mich mal wieder handarbeitstechnisch zu betätigen. Das hat echt gut getan! Der anschließende Versuch, die Bilder hier hochzuladen, ging allerdings dank technischer Probleme bei Blogger schief und danach war wieder HighLife angesagt. Jetzt liege ich aber gerade krank auf dem Sofa (ja, danke danke, es wird schon werden *rumschnief* ;)) und wage einen neuen Anlauf.

Also, herausgekommen sind bei der Pfingstaktion diese drei grünen Gesellen:


Der Grundstoff ist grüner Baumwollsatin, den ich hier rumliegen und eigentlich für ein anderes Projekt gedacht hatte, das ich dann aber verworfen habe. Nun bin ich eigentlich nicht so ein Fan von glänzigen Stoffen bei Kissenbezügen und hätte vielleicht lieber die unglänzige Seite nach außen, aber weh und ach... so ist es jetzt eben einfach :D Die Patchworkstoff sind Überbleibsel meiner grünen Decke :) Insofern ist es also gewissermaßen ein Resteprojekt.





Na, welches von den dreien gefällt euch am besten? Mein Favorit ist glaube ich das mit dem großen Blatt :)

Stay tuned, bald gibt es wieder was... suprise surprise... Grünes! :D


PS: Hab noch einen kleinen Teaser für jemanden... ;)


Montag, 2. März 2015

Was Gutes für Zwischendurch ~ Pausenfüller

*staub wegpust* Zur Zeit ist es hier ein bisschen stiller, ich weiß. Es ist gerade wieder mehr Leben los, so dass ich eine kleine Kreativpause einlege. Und auch das 52-Wochen-Projekt liegt auf Eis. Aber wie immer ist das nur eine Phase, bald geht es weiter. Und ich habe heute zumindest was Kleines, das ich gebastelt habe:


Es ist ein kleines Döschen (das hab ich nicht gebastelt, das befand sich in meinem Fundus und wartete geduldig auf seinen Einsatz), das einige kleine Zettel enthält.


Auf diesen Zetteln stehen kleinere Aktivitäten, die einem potentiell gut tun. Entweder einfach so zwischendurch oder zur Aufmunterung, wenn man gerade einen kleinen oder größeren Durchhänger hat.

Ja, auch den Müll wegbringen kann manchmal besser sein als gar nichts machen ;)

Die Anleitung auf dem Deckel ist besonders wichtig. Denn gerade, wenn es einem nicht gut geht und es einem vielleicht gut tun würde, sich etwas Gutes zu tun (so oft "gut" in einem Satz... ;)), fällt es einem manchmal besonders schwer, sich aufzuraffen. Darum Zettel ziehen und "einfach" machen... Und schauen, ob es einen Unterschied macht. Es spricht auch nichts dagegen, in guten Zeiten zu üben, einfach zu machen, um es dann in schlechten leichter anwenden zu können :)


Die Idee habe ich aus diesem kleinen, feinen Büchlein :)

Montag, 9. Februar 2015

52 Wochen - #5 Den PC ausschalten

Tja, das war wohl nichts. Nicht, dass ich es vergessen habe oder es nicht hinbekommen hätte, aber ich bin Mitte der Woche krank geworden. Und ich hätte die Zeit nicht ohne Ablenkung verbringen wollen Ich schaue dann nämlich gerne mal die eine oder andere Doku.. Was sagt das über meinen Abhängigkeitsgrad? ;)


Mal sehen, ob ich nochmal zusammen mit einer anderen Wochenenaufgabe den PC-Ausschalt-Versuch starte. Im Urlaub verzichte ich ja sowieso immer freiwillig komplett auf Medien, aber so im Alltag wäre das wirklich nochmal ein schönes Experiment. Was ich diese Woche mache, schaue ich mal noch. Im Moment hab ich noch erhöhte Temperatur zu präsentieren und warte erstmal ab, wie sich das so weiter entwickelt :)

Mittwoch, 4. Februar 2015

Walk Walk Walk Walkkleid

Und noch ein Ufo-Projekt ist fertig geworden, das Walkkleid, das ihr im Halbrohzustand hier schon mal beäugen konntet. Ein altehrwürdiges Ufo also, das jetzt eine ganze Zeit an der Seite meines Kleiderschrankes hing. Zum Stocken gekommen war es deswegen, weil ich irgendwie mit der Passform haderte und auch nicht so richtig wusste, wie ich das mit dem Ausschnitt und den Säumen machen sollte. Und Taschen sollte es auch noch bekommen... und ach. Da kann man schon mal den Mut verlieren ;)

Aber jetzt!


Wie man sieht: Die Taschen habe ich weggelassen. Man muss sich ja nicht unbedingt zu viel Arbeit machen ;) Die Passform an Bauch und Rücken habe ich verbessert, indem ich an den Mittelnähten noch etwas Weite weggenommen habe.




An der Püppi beult es da noch ein bisschen rum, aber die ist halt auch so steif ;)


Die Säume und den Ausschnitt habe ich einfach umgeklappt und einmal festgesteppt. Ging problemlos, da der Walk auch ein bisschen elastisch ist.


Das ist mal ein ganz anderes Teil als meine restliche Garderobe. Hier seht ihr es noch an mir :)



Und ein weiteres UFO bezwungen, yeeeehaaaa!! :D

 

Sonntag, 1. Februar 2015

52 Wochen - #4 Das Rad des Jahres

Heute ist der 1. Februar. Wir befinden uns auf halbem Weg zwischen der Wintersonnenwende am 21. Dezember und der Tages- und Nachtgleiche am 21. März. Jetzt ist es draußen noch winterlich, aber es wird spürbar immer heller. Die ersten Frühblüher werden bald ihre Köpfe aus der Erde schieben, und trotz eines hoffentlich noch sehr winterlichen Februars darauf hinweisen, dass der Frühling bald mit aller Kraft kommen wird.


Der keltische Jahreskreis, der wohl zum Teil auch eine Erfindung der Neuzeit ist, teilt das Jahr in acht Bereiche, abhängig von der Wanderung der Sonne. Wobei den Kelten selber wohl der Mond wichtiger war.  Als Übergangsrituale gibt es bestimmte Feste, die sich auch mit den Festen und Feiertagen in Deutschland decken:

  • 1. Februar: Imbolc - Fasching, Lichtmess
  • 21. März:  Ostara - Ostern
  • 1. Mai: Beltane - Walpurgisnacht, Tanz in den Mai
  • 21. Juni: Litha - Mittsommer
  • 1. August: Lughnasadh - Maria Himmelfahrt
  • 21. September: Mabon - Erntedank
  • 31. Oktober/1. November: Samhain - Halloween, Allerheiligen
  • 21. Dezember: Jul - Weihnachten

Ich habe nun nicht vor, traditionelle keltische Feste zu feiern. Aber ich finde den Gedanken schön, dem Jahr eine Struktur zu geben und es in verdauliche Happen einzuteilen, an den Wendepunkten bewusst innezuhalten, um zurückzuschauen auf das vergangene Jahresachtel und nach vorn zu schauen auf das kommende. Eine Möglichkeit also, sich Ordnung zu schaffen, Zeiten für Ruhe, für Aktivität, für Feste, und um ein Stückchen bewusster zu leben. Natürlich muss man nicht den keltischen Jahreskreis nehmen. Möglich ist auch die Einteilung in die zwölf Monate oder die vier Jahreszeiten oder ganz was anderes.

Vor allem, wenn man wie ich einen Garten hat und/oder die Natur liebt, kann der Jahreskreis einem Orientierung geben. Jetzt ist die Winterruhe vorbei und es beginnen die Vorbereitungen für die neue Vegetationsperiode, siehe die oben erwähnten Frühblüher. Die Haselnusspollenallergiker wissen besonders gut, was ich meine ;) Jetzt wird Saatgut geordert und auch schon bald die ersten Pflänzchen vorgezogen.

Nachschub!

Ich habe mir mal einen eigenen Jahreskreis gebastelt, so wie ich ihn für mich interpretiere:


Dieser Kreislauf gibt den Hinweis, dass zu jeder Arbeit und jeder Tätigkeit die Vorbereitung, der Genuß, das Aufräumen und eine Phase des (Aus-)Ruhens, Reflektierens und Kräftesammelns gehören. Auch die Arbeitspsychologie spricht davon, dass vollständige Tätigkeiten, also solche, die neben der Ausführung auch die Planung, Vor- und Nachbereitung enthalten, oft die gesünderen sind. Und wenn man will, kann man den Jahreskreis nicht nur auf einzelne Tätigkeiten übertragen, sondern auch auf einen Tag oder sogar ein ganzes Leben. In welcher Phase wäre ich da wohl gerade? Hm, vermutlich Pflege :D

Ach ja, das war doch mal eine schöne Wochenaufgabe, die hat mir richtig gut gefallen :)

Fast schon Tradition hat ja an dieser Stelle auch das Würfelessen, das will ich auch dieses Mal nicht vorenthalten. Da ja die Würfelauswahl exponentiell zugenommen hat, waren jetzt mal zur Abwechslung die Pizzawürfel dran. Das habe ich erwürfelt:


Und so hat es geschmeckt :D

Foodporn! :D

Und in der nächsten Woche schalte ich den PC aus. Nicht die ganze Woche, das geht leider nicht, aber während der Arbeitswoche so oft wie möglich, und am Wochenende vollständig. Der Post dazu folgt dann also erst am darauffolgenden Montag :)