Sonntag, 31. März 2013

Trotz(t) Eis und Schnee...


Samstag, 30. März 2013

Eine kleine Bildergeschichte

In diesem Bild hat sich eine Katze versteckt. Finde sie!


Kleiner Tipp: Sie ist nicht *hinter* der Kiste...



Mieze, geh mal nachsehen, ob du was siehst!


"Hm, nö..."


"Aaarrr, weg von meiner Kiste!!!"

:D

(Hinweise: Die Katze hat sich von alleine in die Kiste gebastelt. Der Deckel lag locker auf und wurde von der Katze, als sie genug vom Kistenbewohnen hatte, problemlos selbst entfernt.)

Donnerstag, 28. März 2013

Das ist ja wohl der Zipfel der Frechheit!

Merkt man, dass ich gerade Urlaub habe? Urlaub zuhause ist toll: Man kommt plötzlich zu so vielen Dingen, der Wahnsinn! Unter anderem auch zum Nähen. Hier also der Fortschritt meiner Zipfeltasche in Wort und Bild:

1. Wie geplant habe ich die Taschenklappe mit Schrägband umrandet und sogar eine annehmbare Spitze hinbekommen (danke nochmal für den Link @Talia, hat gehilft!) :)



Auf der Rückseite habe ich das Schrägband per Hand angenäht, um auf der Vorderseite keine Naht zu haben. Handnähen ist eigentlich gar nicht meins, aber es ging. War weniger schlimm als gedacht. Und das Ergebnis entschädigt für alle Mühen:

Inklusive miteingewebter Katzenhaare...
 2. Als nächstes kamen die Träger dran. Hier zeigte sich meine Nähmaschine etwas unkooperativ. Und ich habe auch festgestellt, dass das Lila des Nähgarns ruhig etwas dunkler hätte sein können. Naja, so genau kuckt dann eh keiner hin. Und Hauptsache, es hält :P


3. Hauptfachreißverschluss eingesetzt...


Der ist mir doch mal gut gelungen *sonn* :D

4. Tasche zusammengenäht...

Blick von hinten
So, von außen ist sie damit ja schon fertig. Das Bild davon heb ich mir aber auf für das große Finale :) Jetzt fehlt ja eigentlich nur noch das Innenleben. Es wird, es wird! *wuiiiii*

Dienstag, 26. März 2013

Schokofluff

Ich habe mir neulich Waffeln gemacht. Schokowaffeln mit Bananenjoghurt. Ohne den Löffel Honig


Meine sehen irgendwie nicht so braun aus, kann das sein? Dabei war ich nicht zaghaft mit der Kakaomenge. Eigentlich wollte ich ja Dinkelvollkornmehl nehmen, aber aus nicht näher bekannten Gründen kam es nicht dazu und es wurde normales Mehl. Außerdem habe ich Hafermilch verwendet (selbstgerührte übrigens) und die doppelte Menge gemacht. Dann hat man gleich was für später.

Es empfiehlt sich, eine sehr süße Banane für den Joghurt zu nehmen, da ja die Waffeln komplett unsüß daherkommen. Meine war nicht sehr süß, das ist dann nur was für Leute, die Süßes nicht mögen. Oder solche wie mich, die weder Tod noch Teufel fürchten, was so etwas angeht :D Die Waffeln sind warm, fluffig, kakaoig, knusprig, und es macht Spaß, sie in den Händen zu halten, die einzelnen Herzen abzureißen und sie in den Joghurt zu dippen :D


Sonntag, 24. März 2013

Gartenjahr: Es grüüüüünt!

Passend zum letzten Frühlingspost zeig ich euch auch gleich noch ein paar Frühlingsboten. Planmäßig haben wir inzwischen mit dem Voranzüchten begonnen und zwar mit Tomaten, Chilies, Auberginen, Physalis - alle zu den Nachtschattengewächsen gehörend - und dem Salat. Letzterer sieht noch nicht so doll aus, deswegen erspare ich euch den kümmerlichen, betrüblichen Anblick ;) Es ist auch nur die eine Sorte (Murielle) aufgegangen, bei den anderen (Maikönig) muss ich nochmal ran.

Erstmal diverse Tomaten... eine Reihe sind auch Auberginen, aber das ist in diesem frühen Stadium kaum zu erkennen. Besser gesagt gar nicht ;)



Interessant auch zu sehen, wie unterschiedlich die Blätter der verschiedenen Sorten sind. Die auf dem Bild hier obendrüber sind ja eher herzförmig und glatt. Und die hier eher gefiedert und pelzig:


Jetzt kommen die Physalis, Achtung:



Also genau genommen sind das die Erdkirschen (Ananaskirschen), die eine frühe Form der Physalis darstellen. Entsprechend schneller gehen die Samen auch auf. In dem anderen Eierkarton sind die "richtigen" Physalis, also die, die man auch aus dem Laden kennt. Die schieben aber inzwischen auch ihre Köppel aus der Erde. Apropos Eierkarton: Wollte ich auch mal ausprobieren. Bin mir aber noch nicht sicher, ob ich so begeistert davon bin. Also der Recyclinggedanke ist super, ebenso, dass man die Kartons beim Umtopfen einfach nur auseinandersäbeln braucht und nicht mühsam mit einem Löffel in den kleinen Plastedingern rumhebeln muss. Aber andererseits bin ich hygienetechnisch nicht so überzeugt, außerdem sieht man, dass sich von den Seiten her so ein weißer Flaum (Schimmel?) bildet. Die anderen Pflanzschalen spüle ich halt nachher mit heißem Wasser aus...

Und nun noch die Schlafnasen der Nation, die Chilies:




Chilies brauchen immer eeeeeeeeeeeeewig für alles. Zum Keimen, zum Wachsen, zum Blühen, zum Früchtebilden, zum Ausreifen. Ich glaube, da sind sogar die Physalis schneller. Obwohl das wahrscheinlich nicht stimmt, die Physalis sind eigentlich immer erst dann richtig reif, wenn die ersten Fröste kommen. Und dann gehen sie ein... Aber bei den Chilies dauert es auf alle Fälle auch sehr lange, bis da mal was passiert. Nun ja, wir haben ja Zeit.

Freitag, 22. März 2013

Der Frühling...

... er wird kommen, ganz bestimmt!

Derzeit nörgeln ja viele Leute über das Wetter. Zu kalt. Zu viel Schnee. Wann wird denn endlich Frühling?! Genau genommen nörgeln die Leute ziemlich oft über das Wetter. Zu heiß. Zu kalt. Zu nass. Zu trocken. Zu irgendwas. Und wenn ich ehrlich bin, mein persönliches Wohlfühlwetter - blauer Himmel, ein paar weiße Wölkchen, 20-22 Grad, klare Luft - gibt es im Jahr an so wenigen Tagen, das ich sie getrost an einer Hand abzählen kann. Über das Wetter beschwert man sich vermutlich deswegen so gerne, weil man es a) überhaupt nicht beeinflussen kann. Also mal so überhaupt gar nicht. Und b) weil es sich nicht wehren kann. Das Arme! *wetter tätschel*

Tja, und was machen wir jetzt? Noch eine Runde motzen? Okay ;) Und danach? Wer Lust hat, kann ja mal probieren, ob er/sie sich darüber freuen kann, dass...
  • es schon viel heller geworden ist
  • die Vögel draußen schon Lärm machen (das wird noch viel schlimmer ;))
  • die Sonne wieder öfter scheint
  • die Schneeglöckchen im Wind hin- und herwackeln (ich bilde mir immer ein, sie würden mir winken *g*)
  • der Frühling einfach überall sicht-, hör- und fühlbar in den Startlöchern steht. Auf die paar Tage kommts jetzt auch nicht mehr an ;)
  • der Schnee so schön weiß ist - denn wenn er weg ist, wird es nämlich sehr lange dauern, bis wir ihn wiedersehen werden
  • man immer noch Eislaufen gehen kann... unsere bevorzugte Eisbahn verlängert immer wieder die Eiszeit
  • es so schön knirscht unter den Schuhen, wenn man durch den Schnee läuft
  • die frische, kalte Luft - man schwitzt nicht, wenn man sich draußen bewegt
  • es nicht fünf Grad wärmer ist, denn dann würde es die ganze Zeit regnen und grau und finster sein
  • wir es drinnen warm haben und uns das Wetter eigentlich nicht mehr wirklich etwas anhaben kann

Und irgendwie ist es ja auch ziemlich lustig, wie unglaublich bockig dieser Winter ist und sich so überhaupt nicht um irgendwelche meteorologischen und kalendarischen Frühlingsänfänge oder gar die Erwartungen irgendwelcher Leute schert und weiter stur Schnee vom Himmel schmeißt. Ich hab gestern früh echt gelacht, als ich zum Fenster rausschaute und es IMMERNOCHSCHONWIEDER schneite :D

Es ist natürlich toll, wenn es draußen wieder wärmer wird, die Sonne scheint und der Frühling erwacht, keine Frage. Ich freu mich jetzt schon drauf wie ein Schnitzel - Vorfreude ist schließlich die schönste Freude. Aber wir haben auch erst März. So richtig grün wird es eigentlich eh erst im Mai. Ich hab da letztes Jahr mal drauf geachtet ;) Aber der Frühling wird kommen, ich bin da äußerst zuversichtlich. Schließlich hat er das ja die letzten Jahre auch immer gemacht. Bis dahin machen wir uns warme Gedanken. Und schauen uns Katzenbilder an. Okay? :)

Mittwoch, 20. März 2013

Zipfeltaschen-work-in-progress

Das echte Leben nimmt mich immer noch ziemlich in Beschlag, aber hin und wieder finde ich dann doch mal die Zeit und vor allem die Nerven, um an meiner Tasche zu werkeln. Damit ihr mir auch wirklich glaubt, dass es vorangeht, zeige ich euch mal, wie weit ich bisher gekommen bin.

So eine Tasche ist - so klein sie dann im Endeffekt ist - ganz schön viel Arbeit, besonders, wenn man noch ein paar Extras einbauen will. Schon alleine die Menge an Teilen, die zugeschnitten werden will! :P


Die Zipfelklappe, also das Herzstück der Tasche, steht schon mal. Durch die Schabracke hält sie auch gut ihre Form. Auf der Rückseite hab ich eine weitere Schicht Jeansstoff befestigt, da wollte ich keinen Blümchenstoff. Außerdem bekommt die Klappe dadurch etwas mehr Stand. Eine Tasche hat die Klappe auch schon. Was fantasierte ich eigentlich letztens von einem nahtverdeckten Reißverschluss? Das war natürlich ausgemachter Unsinn :D Damit der Reißverschluss nahtverdeckt sein kann, muss es erstmal eine Naht geben. Hier gibt es offensichtlich keine, also good ol' Paspeltasche. Davon hab ich in meinem Nähleben schon einige gemacht, darum kommt mir das inzwischen schon recht locker aus der Hüfte. Gut, wäre ich zum Zeitpunkt des Nähens etwas wacher gewesen, wäre sie NOCH schöner geworden, aber ich bin zufrieden.

Bittesehr, eine Paspeltasche mit einem nahtverdeckten Reißverschluss. Wear your mistakes on your sleeve Taschenklappe! ;)


Auf die Rückseite der Tasche kommt, wie letztens in der Skizze mehr oder weniger erkennbar wurde, eine geteilte Eingrifftasche. Auch hier hab ich schon klar Schiff machen können:


Hätte ich sie oben, also dort, wo man reingreift, vor dem Annähen noch abgesteppt, würde sie möglicherweise etwas weniger beulig sein. Das sieht man jetzt hier auf dem Bild nicht so. Aber naja... hätte hätte. Ich trenn das jetzt nicht mehr ab, dafür sind die anderen Nähte zu schön geworden, so! :P

Und hier noch eine Draufsicht:


Als nächstes werde ich den Zipfel mit Schrägband umranden, bin ja schon gespannt, wie das wird. Und ob aus der Spitze am Ende eine Rundung wird :D Dann nähe ich die Träger an. Da sich das bei meiner Todesstern-Tasche bewährt hat, werden es wieder Träger zum Knoten. Ich find das super so, ich werde das wohl nie wieder anders machen :D Anschließend setz ich den Reißverschluss ein und nähe die Tasche zusammen. Und dann war ja noch was mit dem Blümchenfutter. Ah je, mal sehen, wie lange das alles dauern wird, wenn ich weiter so eine Geschwindigkeit an den Tag lege. Mitleid!!! ;)

Sonntag, 17. März 2013

Training für den Gute-Laune-Muskel

Es ist ja wirklich wie beim Sport... will man mental fit sein, kommt man um regelmäßiges Training nicht drumrum. Abgesehen von den paar Glückspilzen um uns rum, die entweder einfach von Natur aus so sind oder von Kindesbeinen an gelernt haben, die Sonnenseiten des Lebens zu sehen und es jetzt ganz automatisch praktizieren. Für alle anderen gilt: Hartes Training! *hehe*

Nein, wir machen ganz sachte, versprochen ;)

Hier nun also mal wieder ein paar Übungen, die spontan die Laune heben können und/oder langfristig eine verbesserte Grundstimmung fördern. Es gibt auch ein Wiedersehen mit alten Bekannten, denn die Wiederholung ist wichtig. Sonst verpufft die Wirkung wie der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein verdampft. Und wenn es nur 5 Minuten jeden Morgen nach dem Aufwachen oder 5 Minuten abends vor dem Einschlafen sind - das ist ein Anfang!

1) Was ist gerade gut? Worüber freue ich mich gerade? Wofür bin ich dankbar?
Drei unterschiedliche Fragen, die den Fokus auf die positiven Aspekte der Gegenwart legen. Je nachdem, wie man gestrickt oder gerade drauf ist, spricht man auf die eine oder andere Formulierung vielleicht etwas besser an.

2) Erinnere dich an etwas Schönes! Stell dir etwas Schönes vor! Worauf freust du dich?
Hier kramen wir nicht in der Gegenwart herum, sondern in der Vergangenheit, in der Zukunft oder einfach in der Fantasie. Vielleicht war der letzte Urlaub schön oder du hast im letzten Jahr einen netten Menschen kennengelernt. Ich bin selbst mehr so der in die Zukunft gerichtete Typ, ich kann mich sehr gut auf etwas freuen, auch wenn die Realität dann nie so schön wird, wie ich es mir ausgemalt habe. Das tut der Vorfreude jedoch keinen Abbruch ;) Auch hier kann wieder der geplante Urlaub herhalten oder ein geplantes Treffen mit jemanden, den man sehr mag. Oder das nächste Wochenende. Wenn du aber nie etwas Schönes erlebt hast und auch nichts hast, auf das du dich freuen kannst, kannst du immer noch deine Vorstellungskraft anwerfen und dir so lebhaft, wie du eben kannst, vorstellen, wie es wäre, wenn deine Wünsche sich erfüllt hätten und alle Probleme von dir abgefallen wären. Ziele und Träume sind wichtig, denn sie bilden eine Grundvoraussetzung für das Handeln im Hier und Jetzt. Also, ruhig mal eine Traumrunde einschieben :)

3) Sammel die schönen Momente
Ein altbekannter Trick, aber ich erwähne ihn gern der Vollständigkeit halber nochmal: Schreib jeden Abend (wenns nicht *jeden* Abend ist, ist das natürlich auch okay ;)) auf, worüber du dich gefreut hast, ob richtig sehr oder nur für einen Moment. Bei mir kommt ganz oft das Wetter dabei vor, egal, ob es stürmt, schneit, regnet wie aus Eimern oder die Sonne vom Himmel brutzelt - ich bin offensichtlich ein Wetterfan :) Dadurch hat man nicht nur Steilvorlagen für die Übung Nr. 2, sondern man lernt auch, nicht immer nur auf die negativen Dinge zu achten.

4) Lies lustige Bücher, schau dir lustige Filme an, hör lustige Hörbücher oder umgib dich mit lustigen Leuten
Es spricht überhaupt nichts dagegen, sich neben dem ganzen Ernst auch mal was Albernes, Sinnfreies zu geben. Worüber kannst du lachen? Schwarzer Humor oder so richtig platt und doof? Egal, erlaubt ist, was dich lockerer macht. Es gibt einige Menschen, die um einiges entspannter sind als ich. An die denke ich auch einfach gerne mal, wenn ich sie nicht treffen kann.

5) Gewinn dem Leben seine lustigen Seiten ab
Stell dir vor, dein Leben wäre eine Komödie. Oder du würdest aus deinem Leben eine Komödie machen. Manche Situationen, in denen wir uns und unsere Umwelt unglaublich ernst nehmen, könnte man auch aus humorvoller Sicht uminterpretieren. Es muss ja nicht in bösen Spott und Zynismus ausarten ;) Wenn du dich dabei erwischst, dass du morgens schon wieder atemlos zur Bahn oder zum Bus hetzt, mach dir doch einen Spaß draus und hetze mal so richtig übertrieben los, mit heraushängender Zunge, wehendem Haar und fliegenden Beinen, die Jacke auf halb acht und die Schuhe nur lose zugebunden. Dann lässt du dich laut schnaufend in der Bahn oder im Bus auf den Sitz plumpsen und sagst du deinem verdutzten (ganz wichtig! :D) Sitznachbarn: "Boah, was für ein Stress!" Bitte schön, schon läuft deine persönliche Komödie ;)

Wichtig ist: Zwing dich nicht dazu, gute Laune zu bekommen. Wenn du die Übungen schon beim Lesen doof findest, lass es. Oder mach erstmal nur eine Testrunde. Manchmal kommt der Appetit ja noch beim Essen. Oder auch nicht. Die gute Laune soll ganz natürlich entstehen, du bereitest ihr nur den Boden. Wenn sie nicht kommt, dann ist das eben so. Manchmal regen sich auch richtige Widerstände in einen, z.B. wenn du einfach überhaupt nichts findest, worüber du dich freuen kannst und dann noch deprimierter wirst. Und manchmal will man auch einfach keine gute Laune bekommen. Dann findet sich bestimmt ein anderer Ansatz, z.B. sich körperlich auspowern, sich seinen Frust von der Seele schreiben oder reden. Oder du bist zu einem anderen Zeitpunkt mal offener für eine Gute-Laune-Übung. Go with the flow und sei gnädig mit dir, das alleine kann auch schon die Stimmung heben :)

In diesem Zusammenhang noch zwei Hinweise für meine lieben Perfektionisten und Schwarz-Weiß-Denker: Es ist unrealistisch, immer gut drauf zu sein. Und es ist auch gar nicht nötig. Schlechte Laune hat auch seine gute Seiten, so wie der Regen auch seine guten Seiten hat. Schlechte Laune wirft z.B. den Problemlöseapparat im Gehirn an und fördert die Kreativität. Erwarte auch nicht zu viel von den Übungen. Wenn deine Laune gerade bei sagen wir 2 ist und nach der Übung bei 2,5, dann hat die Übung etwas bewirkt. Ich sags nur... ;)

Donnerstag, 14. März 2013

Bananen-Muffins ohne Zucker und Avocado im Glas

Ich hab wieder in der Küche herumgewirtschaftet und wollte euch an den Ergebnissen teilhaben lassen. Zum einen habe ich Muffins ohne Zucker gebacken. Ich wollte wissen, wie das schmeckt, wenn man keinen Zucker und auch keine anderen Süßungsmittel (Süßstoff, Stevia, Honig, Ahornsirup, etc.) verwendet. Damit es aber nicht einfach nur herzhafte Backpulver-Brötchen in Muffinsform werden, habe ich Bananen und Rosinen zum Süßen verwendet.

Ein Blick auf die Zutaten:


Ich hoffe, ich bekomme das mengenmäßig noch so halbwegs auf die Reihe...

  • 2 sehr reife Bananen (die rechte ist so dunkel, weil sie im Kühlschrank lagerte... jaja, soll man nicht wegen des Aromas und so, aber lieber nicht so aromatische Bananen als vergammelte, ne?)
  • 2 Eier
  • 80g Butter (bzw. Fett der Wahl)
  • 140g Dinkelvollkornmehl
  • 120g Haferflocken
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • etwas gemahlende Vanille
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Handvoll gehackte Haselnüsse
  • ca. 2 Handvoll Rosinen (ich hab kleine Hände, falls das von Belang ist :D)
  • etwas Getreidemilch

Die Bananen mit einer Gabel zu Mus verarbeiten, mit den Eiern und der weichen Butter verquirlen. Mehl, Haferflocken, Backpulver, Natron, Vanille und Zimt mischen, mit der Bananen-Eier-Butter-Pampe verrühren. Gehackte Nüsse und die Rosinen unterheben. In Muffinsförmchen geben und bei 180°C 20-25 Minuten backen.


Sehen sie nicht lecker aus? Und so öko! :D Geschmacklich finde ich sie auch gut. Sie sind in der Tat nicht so süß wie gezuckerte Muffins, aber wenn man das nicht erwartet und sich darauf einlässt, schmecken sie auf eine sehr angenehme Art süß durch die Früchte. Ich hatte spontan den Gedanken: "Daran könnte ich mich gewöhnen." Der Zimt gaukelt auch noch etwas Süße vor, weil ich mit ihm sofort Grießbrei mit Zimt und Zucker assoziiere :D Wenn man es gerne etwas süßer möchte, kann man sicher auch noch 1-2 Bananen und/oder noch ein paar mehr Rosinen ergänzen. Was ich mir auch noch lecker als Abwandlung vorstelle... Kakaopulver, Erdnüsse (oder Erdnussmus), Datteln statt Rosinen, frische Apfelstücke...

Weitere Ideen für (zum Teil nicht so süße) Süßigkeiten ohne zusätzlichen Zuckerzusatz (ab jetzt auch kurz (Niso-Sü)Sü-o-Zuzuzu genannt :D):
  • Joghurt mit Banane püriert, evtl. plus 1 TL Erdnussmus (lecker!), Kakaopulver und/oder Haferflocken*
  • heiße Reismilch mit Kakaopulver*
  • Energiekugeln (sehr klein gehackte Nüsse und Trockenfrüchte mit etwas Saft zu Kugeln verarbeitet und in Kokosflocken oder Kakaopulver gewälzt)*
  • Muffins mit Apfelmus
  • Trockenobst*
  • Bananeneis (Bananen in Scheiben einfrieren, mit etwas Milch nach Wahl pürieren)
  • Schoko-Bananen-Waffeln

Die Sachen mit * habe ich schon probiert und für gut befunden. Bei den anderen werde ich mich demnächst ans Experimentieren machen. 

Und nun noch ein weiteres gemüsiges Getränk: Ein Avocado-Gurken-Joghurt-Shake!


Dieser besteht aus 1 Avocado, 1/3 Gurke (mit Schale und allem), 2 Lauchzwiebeln (eine hätte es auch getan *schaaaaf*), 3 großen EL Joghurt (el Joghurt, olé :D), Wasser, Salz und Pfeffer *schlürf*

Montag, 11. März 2013

Filzkörbchen für die Katzen

Nachdem ich vor einiger Zeit diese Anleitung gesehen hatte, wusste ich: Das will ich auch! Vor allem, dass meine Katzen mit eben diesem Blick aus dem Körbchen starren :D

Ein bisschen Filzwolle hatte ich noch da, nämlich fünf Knäule. Neun brauchte ich insgesamt, also habe ich noch zwei Knäule dazu gekauft... Finde den Fehler ;) Ja, wofür man Mathe noch so brauchen kann, liebe Kinder! Also musste ich nochmal los und noch weitere zwei Knäule kaufen :P Jeder Gang hält schlank, oder so.

Gestrickt habe ich erstmal nach Anleitung, allerdings hab ich nicht ganz so viele Maschen zugenommen, bei ca. 150 erschien mir das Körbchen breit genug und ich habe den Rand gestrickt, was ganz gut ging, weil ich ja nur noch rechts stricken brauchte, ohne irgendwas zu beachten. Meiner flüchtigen Konzentration kommt sowas immer sehr entgegen ;) Und hier das Ergebnis:


Tja, irgendwie ist mein Korb breiter geworden als das Original (39 statt 34cm) und wesentlich niedriger (16cm). Dadurch kann ich den Rand nicht so schön umschlagen. Aber trotzdem find ich ihn super und der Rand hat sich oben auch etwas eingerollt, so dass er sich dadurch etwas selbst verstärkt. Eventuell filzt der Korb auch noch etwas stärker beim erneuten Waschen und wird dadurch nochmal stabiler.

Nach dem Trocknen hab ich ihn den Katzen zum Fraß vorgeworfen (seltsame Handyfotos):




Das mit dem irren Blicken üben wir allerdings noch...

 
Miooooooooooo!!!

Donnerstag, 7. März 2013

Täsch as täsch can!

Damit es hier nicht mehr so öde ist (und damit meine Seitenaufrufe wieder in die Höhe schnellen :D), zeige ich euch heute mal, was ich als nächstes zu nähen gedenke.

Eine Tasche! :D

Aus der Näh-Pipeline auch bekannt als "Lila Tasche".

Inspiriert wurde ich auf dem Stoffmarkt, durch die dort unermüdlich herumbaumelnden Taschen. Nicht, dass ich wirklich oft Taschen benutze. Ich mag es nicht, wenn meine Schultern einseitig belastet werden, außerdem rutschen mir die Taschen immer von selbigen (ich schmalschultrig? ach Quark!) und den Gurt schräg über den Oberkörper mag ich nicht (immer so pingelig, die Dame!), so dass ich sie also beständig mit einer Hand festhalten muss... und näää, ich bin halt einfach Rucksackträger. Was mich nicht davon abhält, Taschen zu nähen. Ich plane ein Arrangement an Wandhaken, auf die ich dann alle meine Taschen drapieren kann, so dass ich sie immer SEHEN kann, wenn ich sie schon nicht BENUTZE. Man muss nur clever genug sein, dann kann man seinem Verstand alles irgendwie verkaufen ;)

Genug! Jetzt zeig ich euch meine formidable Skizze!



Aus mir völlig unerklärlichen Gründen hat sich wieder ein Zipfel ins Design geschlichen. Man könnte meinen, ich stünde auf sowas. Diesmal ist die Idee für die Tasche sogar ausnahmsweise mal von mir, also wer sich daran bereichern möchte, muss vorher mit mir einen Vertrag machen, der mir 150% des Gewinns zusichert ;) Das kleine Viereck unterhalb der Tasche ist die Höhlenmalerei der Rückseite und soll eine geteilte aufgesetzte Tasche symbolisieren. Auf der Taschenklappe befindet sich ein nahtverdeckter RV mit darunter befindlicher Innentasche für Kleinkram. Eigentlich bin ich nicht so ein großer Fan von zu vielen Innen- und Außentaschen und Fächern, weil ich dann immer nichts mehr finde und suche und suche. Aber optisch möchte ich nicht darauf verzichten. Nun ja...


Und hier nun die textilen Hauptdarsteller, die mich ebenfalls größtenteils auf dem Stoffmarkt ansprangen und mich nötigten, sie mitzunehmen. Da wäre als Außenstoff ein lila-schwarzer Jeansstoff (lila mit schwarz - wie soll ich denn da bitte widerstehen, ihr Holländer?!) und für Innen der Blümchenstoff. Das Schrägband soll die Kanten verzieren.

Außerdem liegen hier Schabracke und Reißverschlüsse herum. Wird auch echt Zeit, dass ich mal in die Puschen komme mit diesem Projekt, denn am Wochenende ist schon wieder Stoffmarkt, und so lange mein Lager noch voll ist, habe ich keine Rechtfertigung, mir neuen Stoff zu kaufen. Wie war das nochmal, man könne seinem Verstand alles verkaufen, wenn man nur clever genug wäre? ... Na ja... Dumme Grüße dann wohl!

Freitag, 1. März 2013

Der Spruch des Tages

"Mut steht am Anfang des Handelns,
Glück am Ende."
(Demokrit)

Heute Morgen gelesen auf dem Weg zur neuen Arbeit. Auf einem Hausdach. Hier gibts ein Bild davon. Wenn das mal kein Fingerzeig war ;) Einen schönen März wünsch ich euch allen! Ich melde mich bald wieder mit Gewerkeltem und Geblubbertem. Diese Woche war nur einfach zu viel Real Life los. Das kann so nicht weitergehen! ;)